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In Friesack gab es Punk und Rock auf die Ohren

500 Besucher beim Frierock-Restival In Friesack gab es Punk und Rock auf die Ohren

500 junge Musikfreunde aus ganz Deutschland feierten am Wochenende in Friesack. Beim 17. Frierock-Festival gab es Punk, Ska und Rock auf die Ohren. Zu den Höhepunkten gehörte der Auftritt der russischen Ska-Punk-Gruppe „Distemper“ aus Moskau.

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Zwei Tage gab es in Friesack Rockmusik in allen Facetten.

Quelle: Norbert Stein

Friesack. Auf dem Rücken einen Rucksack mit Klamotten und Waschzeug, den Kopf voller Erwartungen: So kam am Freitagabend Emely Prosingis aus Rostock zum Frierock - Festival nach Friesack. Noch etwas geschafft von der Fahrt bei hochsommerlichen Temperaturen gönnte sie sich erst einmal eine Pause. Sie schaute hinüber zur Bühne, auf der gerade „What“, eine Gruppe aus Bernau, Punkrock spielte und für Stimmung sorgte. Emely Prosingis war das erste Mal in Friesack; Freunde hätten ihr von dem Festival erzählt, sagte die 25-Jährige. Übernachtet hat sie wie viele andere junge Festivalbesucher im Zelt.

Insgesamt 14 Bands aus Punk, Rock und anderen Musikrichtungen traten am Freitagabend und Sonnabend auf dem Frierock-Festival auf. Auch die israelische Band „The Angelcy“ war dabei – im Vorfeld war mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne Geld für den Auftritt dieser Band gesammelt worden. Zu den Höhepunkten des diesjährigen Festivals gehörte außerdem der Auftritt der russischen Ska-Punk-Gruppe „Distemper“ aus Moskau. „Die haben den Laden hinten raus noch einmal gerockt“, berichtete Mitorganisator Valentin Franklyn.

Ende der Neunzigerjahre hatte Tobias Wollenberg die Idee gehabt in Friesack ein Rockfestival zu organisieren, in Gedenken an einen verstorbenen Freund. Das Festival war ein voller Erfolg und entwickelte sich zum Selbstläufer. Auch zur 17. Auflage strömten wieder knapp 500 Besucher aus mehreren Bundesländern nach Friesack. Gefeiert wurde bis in zum frühen Sonntagmorgen. Bereits eine Woche zuvor hatte ein Team aus 20 jungen Havelländern mit den Vorbereitungen begonnen. „Wir hatten viel Arbeit“, berichtet Cheforganisator Tobias Wollenberg.

Frierock ist, wie das Wochenende bewies, ein Festival mit Lebensfreude, Spiel, Sport, Vergnügen und Unterhaltung. „Freunde treffen und gemeinsam Spaß haben: Das ist Frierock. Und zudem eine gute Gelegenheit Friesack noch mehr bekannt zu machen im Land“, sagte Josephine Kotsch. Für die 26-jährige aus Friesack ist das Festival ein Heimspiel, an dem sie selbst schon über zehn Jahre mitwirkt. Marcel Böttger aus Rathenow erlebte am Wochenende sein drittes Frierock. „Die Atmosphäre ist immer wieder fantastisch“, schwärmte der Rathenower, während er und seine Freunde ihren Füßen eine Abkühlung in einer Wanne mit kaltem Wasser gönnten. Nebenan rutschten einige Besucher von einem Berghang in ein große Wasserbecken oder suchten Abkühlung unter einer Freiluftdusche. Auf der Wiese waren derweil Volleyballer in Aktion. Frierock sei eben weit mehr als „nur“ Musik, so Tobias Wollenberg.

Von Norbert Stein

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