Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Nauen In Friesack gab es Punk und Rock auf die Ohren
Lokales Havelland Nauen In Friesack gab es Punk und Rock auf die Ohren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:49 09.08.2015
Zwei Tage gab es in Friesack Rockmusik in allen Facetten. Quelle: Norbert Stein
Friesack

Auf dem Rücken einen Rucksack mit Klamotten und Waschzeug, den Kopf voller Erwartungen: So kam am Freitagabend Emely Prosingis aus Rostock zum Frierock - Festival nach Friesack. Noch etwas geschafft von der Fahrt bei hochsommerlichen Temperaturen gönnte sie sich erst einmal eine Pause. Sie schaute hinüber zur Bühne, auf der gerade „What“, eine Gruppe aus Bernau, Punkrock spielte und für Stimmung sorgte. Emely Prosingis war das erste Mal in Friesack; Freunde hätten ihr von dem Festival erzählt, sagte die 25-Jährige. Übernachtet hat sie wie viele andere junge Festivalbesucher im Zelt.

Insgesamt 14 Bands aus Punk, Rock und anderen Musikrichtungen traten am Freitagabend und Sonnabend auf dem Frierock-Festival auf. Auch die israelische Band „The Angelcy“ war dabei – im Vorfeld war mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne Geld für den Auftritt dieser Band gesammelt worden. Zu den Höhepunkten des diesjährigen Festivals gehörte außerdem der Auftritt der russischen Ska-Punk-Gruppe „Distemper“ aus Moskau. „Die haben den Laden hinten raus noch einmal gerockt“, berichtete Mitorganisator Valentin Franklyn.

Ende der Neunzigerjahre hatte Tobias Wollenberg die Idee gehabt in Friesack ein Rockfestival zu organisieren, in Gedenken an einen verstorbenen Freund. Das Festival war ein voller Erfolg und entwickelte sich zum Selbstläufer. Auch zur 17. Auflage strömten wieder knapp 500 Besucher aus mehreren Bundesländern nach Friesack. Gefeiert wurde bis in zum frühen Sonntagmorgen. Bereits eine Woche zuvor hatte ein Team aus 20 jungen Havelländern mit den Vorbereitungen begonnen. „Wir hatten viel Arbeit“, berichtet Cheforganisator Tobias Wollenberg.

Frierock ist, wie das Wochenende bewies, ein Festival mit Lebensfreude, Spiel, Sport, Vergnügen und Unterhaltung. „Freunde treffen und gemeinsam Spaß haben: Das ist Frierock. Und zudem eine gute Gelegenheit Friesack noch mehr bekannt zu machen im Land“, sagte Josephine Kotsch. Für die 26-jährige aus Friesack ist das Festival ein Heimspiel, an dem sie selbst schon über zehn Jahre mitwirkt. Marcel Böttger aus Rathenow erlebte am Wochenende sein drittes Frierock. „Die Atmosphäre ist immer wieder fantastisch“, schwärmte der Rathenower, während er und seine Freunde ihren Füßen eine Abkühlung in einer Wanne mit kaltem Wasser gönnten. Nebenan rutschten einige Besucher von einem Berghang in ein große Wasserbecken oder suchten Abkühlung unter einer Freiluftdusche. Auf der Wiese waren derweil Volleyballer in Aktion. Frierock sei eben weit mehr als „nur“ Musik, so Tobias Wollenberg.

Von Norbert Stein

Im Havelland gilt derzeit wie fast überall in Brandenburg die höchste Waldbrandwarnstufe 5. Das bedeutet: offenes Licht und Feuer im Wald oder in Waldnähe sind verboten, ebenso das Rauchen; die Zufahrtswege sind jederzeit frei zu halten; Autos dürfen nicht auf ausgetrocknetem Gras oder Nadelstreu abgestellt werden.

07.08.2015
Nauen Polizei tappt im Dunkeln - Bahnhof Spandau: Frau in Lebensgefahr

Im Fernbahnhof Spandau, der auch von vielen Pendlern aus der Mark genutzt wird, ist eine schwer verletzte Frau gefunden wurden. Passanten entdeckten die 48-Jährige in der Haupthalle des Bahnhofs. Sie musste sofort ins Krankenhaus und notoperiert werden. Lebensgefahr! Doch bei der Aufklärung tappt die Polizei noch im Dunkeln.

03.08.2015
Nauen Besuch im Maislabyrinth - Irrwege durch den Elstaler Dschungel

Das Maislabyrinth in Karls Erlebnisdorf hat wieder geöffnet. 160 000 Pflanzen stehen auf 25 000 Quadratmetern, der Schwierigkeitsgrad hat sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal erhöht. Ein Selbstversuch in der grünen Maiswüste.

30.07.2015