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Nauen Jugendklub vor dem Neustart
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11:48 15.01.2019
Marco Fricke, Kevin Müller und Wolfgang Jung (v. l.) beraten über die Belebung des Groß-Behnitzer Jugendklubs.  Quelle: Wolfgang Balzer
Groß Behnitz

Große helle Räume, gemütlich eingerichtet, einige Spielgeräte und eine komplette Küche, so präsentiert sich der Groß-Behnitzer Jugendklub auch zweieinhalb Jahre nach dem Umzug in die Alte Schule. Es gibt aber einanders Problem: Weil mehrere Betreuerfehlen, ist der Klub kaum geöffnet.

Seit seinem 16. Lebensjahr besucht Marco Fricke, heute 42, regelmäßig die Einrichtung. Inzwischen einige Jahre als Leiter. Doch jetzt ist ihm seine ans Herz gewachsene ehrenamtliche Tätigkeit aus beruflichen Gründen nur noch eingeschränkt möglich. Mit der Folge, dass der Jugendklub weitestgehend ungenutzt bleibt. „Deshalb wollen wir beraten, wie wir unsere Einrichtung beleben können, welche Möglichkeiten es gibt“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Jung, der zu einer entsprechenden Gesprächsrunde eingeladen hatte.

Zwei Fachkräfte für mobile Jugendarbeit in Nauen

Hilfe erwartet er sich von Kevin Müller, gelernter Erzieher und seit November 2018 bei der Johanniter-Unfall-Hilfe angestellt. Er ist einer der beiden pädagogischen Fachkräfte, die sich künftig im Nauener Bereich in Form einer mobilen Jugendarbeit um die Kinder und Jugendlichen kümmern sollen.

Diese Unterstützung sagte Anne Gillwald-Leppin, die bei der Stadtverwaltung für die Jugendarbeit zuständig ist, spontan zu. „Ein guter Raum ist da, viele Jugendliche gibt es im Dorf, also müsste ein Konzept entwickelt werden.“ Inwieweit auch Jugendliche aus Quermathen und Klein Behnitz einbezogen werden können, bleibt offen. Anne Gillwald-Leppin schränkte ein: „Nauen hat 14 Ortsteile. Deshalb kann sich Kevin Müller höchstens einen Tag in der Woche um die Groß-Behnitzer Jugendlichen kümmern.“

Marco Fricke will die „Großen“ betreuen

Er wolle auf jeden Fall, dass es mit dem Klub weitergehe, sagte Marco Fricke.„Ich werde mich auch künftig um die ’alten Hasen’, also die über 14-Jährigen kümmern“, versprach er.

Seit rund zwei Jahren trifft sich Annette Liepe in der Mutter-Kind-Gruppe wöchentlich im Jugendklub mit gleichgesinnten Müttern. „Aber die Kinder wachsen, und die unter 16-Jährigen hängen in der Luft“, warf sie ein.

Früher besuchten täglich 20 bis 30 Jugendliche den Klub. Wegen des Internet sei vieles anders geworden, ergänzte Fricke. Er sprach sich ebenso wie alle anderen für einen Neuanfang aus.

Alle Eltern werden eingeladen

Der soll mit einem Tag der offenen Tür gefunden werden. Für Freitag, den 22. Februar, von 15 bis 18 Uhr werden alle Groß-Behnitzer Eltern werden eingeladen, sich mit ihren Jüngsten den Jugendklub anzusehen und ihre Wünsche zu äußern. Auch der Nachwuchs wird sagen können, was denn im Klub los sein sollte.

Von Wolfgang Balzer

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