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Erste Pläne für den MAFZ-Erlebnispark

So wie bisher, bloß besser Erste Pläne für den MAFZ-Erlebnispark

Bis Ende des Jahres soll ein ausführliches Konzept zur Zukunft des kreiseigenen MAFZ-Erlebnisparks in Paaren im Glien vorliegen, das auch einen Zeit- und Finanzierungsplan für das weitere Vorgehen beinhaltet. Beim Landkreis hat man genaue Vorstellungen davon, wie das MAFZ künftig aussehen soll: So wie bisher, bloß besser.

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Der Landkreis (rechts: Landrat Burkhard Schröder) will den Wasserspielplatz zum Zentrum des MAFZ machen – und hofft, dass er sich damit keine nassen Füße holt.

Quelle: Philip Häfner

Paaren im Glien. Im Wettbewerb um Besucher mit Karls Erlebnisdorf in Elstal und anderen touristischen Attraktionen der Region wird sich der MAFZ-Erlebnispark in Paaren im Glien nicht neu erfinden. Man plane nichts vollkommen Neues, sondern wolle die vorhandenen Stärken des Standorts ausbauen, sagte MAFZ-Geschäftsführer Steffen Krebs in dieser Woche gegenüber Mitgliedern des zuständigen Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Kultur, Sport und Tourismus des Kreistags.

Steffen Krebs hatte im Juni die Nachfolge von Gerd Lehmann als Geschäftsführer angetreten, der vom Landkreis wegen „unterschiedliche Auffassungen über die strategische Entwicklung der Gesellschaft und des Gesamtgeländes“ abberufen worden war (MAZ berichtete). Er ist nun seit drei Monaten im Amt. „In dieser Zeit konnten wir noch keine Berge versetzen“, sagte er. Bis Ende des Jahres soll jedoch ein ausführliches Konzept zur Zukunft des MAFZ vorliegen, das auch einen Zeit- und Finanzierungsplan für das weitere Vorgehen beinhaltet.

Beim Landkreis hat man genaue Vorstellungen davon, wie der MAFZ-Erlebnispark künftig aussehen soll: So wie bisher, bloß besser. „Es geht darum, die aus unserer Sicht nachhaltigen und erfolgsversprechenden Ideen weiterzuentwickeln“, sagte Wirtschaftsdezernent Andreas Ernst im Ausschuss.

Viele dieser Ideen waren noch unter Steffen Krebs’ Vorgänger Gerd Lehmann angeschoben worden, etwa der Wasserspielplatz, der das Zentrum des „neuen“ MAFZ-Erlebnisparks bilden soll. Steffen Krebs will außerdem den Arche-Haustierpark weiterentwickeln – künftig sollen dort noch mehr gefährdete Nutztierrassen gezeigt werden. Der Park war 2014 eröffnet worden, er ist der erste seiner Art in Brandenburg.

Neben der Tierwelt will das MAFZ künftig auch die heimische Pflanzenwelt stärker in den Mittelpunkt rücken. Das Brandenburger Wäldchen und der Schau- und Erlebnisgarten, die beide bislang am Rande des Geländes etwas untergehen, sollen besser beworben werden. „Wir wollen auf dem Gelände einen größeren Rundlauf schaffen“, sagte Steffen Krebs. Auch die Schaukäserei soll noch besser ins Licht gerückt werden.

„Im MAFZ soll der ländliche Raum erlebbar werden“, so Krebs. Man setze nicht auf Trubel wie andere Freizeitparks. „Es soll ein Erlebnispark für alle Generationen werden, wo der Opa mit seinem Enkel hingeht, um ihm zu zeigen, wo die Milch herkommt.“ Eine künftige Kooperation mit Karls Erlebnisdorf schloss Krebs aus: „Es gibt keine Schnittmenge zwischen beiden Standorten.“

Als zweite, gleichberechtigte Geschäftsführerin ist ebenfalls seit Juni Ute Lagodka im Amt. Sie wird sich künftig ausschließlich um die Veranstaltungen auf dem MAFZ-Gelände kümmern. „Ich bin froh, dass sie an meiner Seite ist. Ihre Erfahrung ist unbezahlbar“, sagte Steffen Krebs. Lagodka war von 2011 bis 2012 schon einmal Geschäftsführerin der Anlage gewesen, zuletzt war sie Vorsitzende des Fördervereins. Für das kommende Jahr habe man bereits einige Veranstaltungen nach Paaren geholt, „die es im Havelland und in Brandenburg so noch nicht gegeben hat.“ Details wurden noch nicht genannt.

Einige Ausschussmitglieder blieben dennoch skeptisch. Zu lange schon ist das MAFZ für den Landkreis ein Zuschussgeschäft. „Es gibt viele Kritiker“, weiß auch Steffen Krebs, der darin aber auch etwas Gutes sieht: „Die Kritiker sind unsere Verbündeten. Wir brauchen sie. Sie sind unser Ansporn noch besser zu werden.“

Von Philip Häfner

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