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Nauen Auf der Suche nach neuem Schulstandort
Lokales Havelland Nauen Auf der Suche nach neuem Schulstandort
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09:06 13.02.2019
Ab diesem Jahr soll in die Arco-Schule investiert werden. Quelle: Andreas Kaatz
Nauen

Die rege Bautätigkeit und der damit verbundene anhaltende Zuzug nach Nauen erfordern entsprechende Weichenstellungen von den Stadtverordneten. Denn falls dies nicht geschieht, werden in naher Zukunft nicht nur Kita-Plätze, sondern auch Schulplätze in Größenordnungen fehlen. Deshalb wollen sich die Volksvertreter in ihrer Sitzung am kommenden Montag gleich mit mehreren Anträgen zum Thema Schulentwicklung befassen.

Eine dieser Beschlussvorlagen, die von den Fraktionen Frischer Wind/Piraten, SPD und Linke eingereicht wurde, hat die Suche nach einem Grundstück für den Bau einer weiteren Schule zum Inhalt. Die Verwaltung soll beauftragt werden, Sondierungen zum Erwerb eines mindestens fünf Hektar großen Grundstücks zur Entwicklung eines neuen Schulstandortes am Rande der Kernstadt aufzunehmen.

Kontrovers diskutiert

In der Sitzung des jüngsten Hauptausschusses wurde dieses Thema allerdings kontrovers diskutiert und letztlich mit Stimmengleichheit nicht zur Beschlussfassung in der Stadtverordnetensitzung empfohlen. Stein des Anstoßes war vor allem die Dimension. „Das ist schlicht zu groß“, sagte etwa Bauamtsleiter Bert Lehmann. Es gebe derzeit keine solche Fläche in Nauen, die man für den Gemeinbedarf ausweisen könne.

Zudem wies Lehmann darauf hin, dass nicht einmal das Gelände der Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule mit Grundschulteil so groß wäre. Dieses habe eine Fläche von rund 4,3 Hektar. Wie jedoch Raimond Heydt (Piraten) sagte, „brauchen wir einen Standort auch in der Kernstadt“.

Für weitere Kapazitäten

Und ein Thema seien dabei auch eine weiterführende Schule sowie eine Drei-Felder-Halle und ein wettkampftauglicher Sportplatz mit 400-Meter-Bahn. Die Fläche soll deshalb so groß sein, um in der Perspektive weitere Kapazitäten schaffen zu können. „Sollte der Bedarf nach zehn Jahren steigen, dann können wir relativ einfach erweitern“, meinte Heydt.

Oliver Kratzsch (SPD) will die fünf Hektar indes nicht als Dogma verstanden wissen. „Es können auch vier oder 3,5 Hektar sein.“ Wichtig sei nur, das Thema Bildung anzugehen. Und es solle sich vorerst lediglich um Sondierungen handeln. In einem ersten Entwurf war noch von Verhandlungen die Rede.

Die Stadtverwaltung hatte unlängst mitgeteilt, dass man bereits auf der Suche nach Grundstücken für eine Grundschule sei, die eventuell auch in einem Ortsteil errichtet werden könnte.

Termin Ende September

Eine weitere Beschlussvorlage aller Fraktionen sieht vor, dass die Verwaltung einen externen Dienstleister mit der „Erstellung einer Tagesbetreuungs- und Schulbedarfsplanung“ beauftragt. Termin soll der 30. September 2019 sein.

Von Andreas Kaatz

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