Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Nauen Weitere Förderung vom Land signalisiert
Lokales Havelland Nauen Weitere Förderung vom Land signalisiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:12 12.12.2018
2017 wurde die Eröffnung des Freizeit- und Begegnungszentrums am Stadtbad gefeiert – gefördert aus dem Programm „Soziale Stadt“. Quelle: Tanja M. Marotzke
Nauen

Noch viel vor hat die Stadt Nauen, um das Quartier „Innenstadt Ost“künftig weiter aufzuwerten. Dabei geht es in etwa um den Bereich zwischen Kreuztaler und Berliner Straße, Garten- und Karl-Thon-Straße. Doch ohne weitere Fördermittel wird man nicht viel bewegen können. Nunmehr aber kann die Stadt auch über das Jahr 2021 hinaus mit Zuschüssen aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ rechnen.

Weichen für die Zukunft

„Vom Land ist uns jetzt signalisiert worden, dass wir in Zukunft weiter unterstützt werden“, sagte am Mittwoch Nauens Bauamtsleiter Bert Lehmann im Anschluss an eine Runde mit Vertretern des Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. An diesem Gespräch hatten unter anderem Lehmann und Bürgermeister Manuel Meger von Seiten der Stadt teilgenommen. Ziel war es, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Insbesondere auf dem Gelände der Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule mit Grundschulteil soll noch eine Menge passieren. Dort ist künftig ein Bildungs- und Integrationscampus geplant – verbunden mit zahlreichen Baumaßnahmen. So soll bis 2025 eine neue Turnhalle entstehen, da die jetzige angesichts der Schülerzahlen schon lange nicht mehr ausreicht. Die Erneuerung der Kreuztaler Straße ist ebenfalls notwendig, genauso wie die Sanierung von Schulhof und Sportplatz.

2019 geht es mit dem Bau los

Für Manuel Meger war vor allem eine Botschaft an das Land wichtig: „Wir konnten die Vertreter des Landes davon überzeugen, dass wir 2019 mit dem Bau des Erweiterungsgebäudes, für das bereits Fördermittel bewilligt worden sind, auch tatsächlich beginnen.“ Denn die Errichtung des Multifunktionsgebäudes – zugleich Aula und Mensa – hat sich verzögert, sollte eigentlich schon begonnen haben.

Auch beim neuen Hortgebäude, das ebenfalls auf dem Arco-Gelände geplant ist, wollte man schon weiter sein. Dafür sind ebenfalls Fördermittel bewilligt worden, die aber nicht reichen. Abhilfe ist aber offenbar in Sicht. „Spätestens in der zweiten Kalenderwoche 2019 werden wir einen Antrag für zusätzliche Fördermittel stellen“, so Meger.

Erfolgreiche Entwicklung

Die Bereitschaft für die weitere Unterstützung führt er auch auf die bisherige erfolgreiche Entwicklung der Stadt zurück. „Wir können schon jetzt die Bevölkerungszahlen vorweisen, die das Land eigentlich für 2025 erwartet hat“, so der Bürgermeister. Und es geht weiter. Davon zeugen zahlreiche Bauplanungen, aber auch Grundsteinlegungen wie die unlängst in der Bauernfeldallee. „Das Ministerium hat den Bedarf gesehen, dass da etwas geschehen muss“, so Lehmann.

Über das Programm „Soziale Stadt“ wurden bereits 3,7 Millionen Euro für Nauen bewilligt. Rund 1,4 Millionen Euro stecken in dem Projekt Neubau des Freizeit- und Begegnungszentrums am Stadtbad mit Freiflächenneugestaltung. Die Eröffnung war im August 2017. Nun kommt das Erweiterungsgebäude an der Arco-Schule an die Reihe, gefolgt vom Hortneubau. Weitere Projekte enthält das kürzlich von den Stadtverordneten verabschiedete Integrierte Entwicklungskonzept für die Innenstadt-Ost.

Hilfe auch beim sozialen Wohnungsbau

Ein weiteres Thema des Werkstattgesprächs am Mittwoch war der Soziale Wohnungsbau. „Grundsätzlich hat das Land zugesagt, dass es uns beim sozialen Wohnungsbau unterstützen wird, wenn von der Stadt neue Gebiete dafür ausgewiesen werden“, so Bert Lehmann.

Positive Signale gebe es zudem bei der Altstadtsanierung. So dränge das Land nicht darauf, das Vorhaben Ende 2020 abzuschließen, damit Eigentümer weiterhin die Chance haben, ihre historischen Häuser zu sanieren.

Von Andreas Kaatz

Wegen versuchter Nötigung musste sich der Nauener Stadtverordnete Raimond Heydt vor dem Landgericht verantworten. Dieses sprach ihn jetzt jedoch von diesem Vorwurf frei. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

12.12.2018

Mit dem „Bullburger“ von Fleischer Sven Gädecke füllen sich die Räume im neuen Geschäftshaus am Falkenseer Bahnhof. Noch fehlt einer der beiden Hauptmieter: die Kreismusikschule.

12.12.2018

Diebe waren am Dienstag im Osthavelland unterwegs. Sie brachen in eine Garage und eine Gartenlaube ein.

12.12.2018