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Nauen Anzeigen nur noch im Bürgerbüro
Lokales Havelland Nauen Anzeigen nur noch im Bürgerbüro
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02:15 15.10.2018
Künftig ist das Bürgerbüro neben dem Rathaus für Anzeigen zuständig. Quelle: Andreas Kaatz
Nauen

Die Mitarbeiter im Ordnungsamt erleben es tagtäglich: Plötzlich rufen Bürger an, um beispielsweise über ein abgestelltes Auto ohne Kennzeichen oder ein einsturzgefährdetes Gebäude zu informieren. Dann wird eine Anzeige aufgenommen, die andere Arbeit bleibt liegen. Manchmal hat der Sachbearbeiter aber auch gar keine Zeit. Auf Dauer ist diese Vorgehensweise nicht effektiv. Voraussichtlich ab Montag, 22. Oktober, soll sich das nun grundlegend ändern.

Beweissicherung wird verbessert

„Es wird künftig nicht mehr so sein, dass man irgendwo in der Verwaltung anrufen kann. Stattdessen wird man zum Bürgerbüro geleitet. Die Anzeigenaufnahme wird nur noch dort erfolgen“, kündigt Ordnungsamtsleiterin Ilona Pagel an. Damit will man den Verwaltungsaufwand optimieren und die Beweissicherung verbessern. Denn man habe wenig Personal und einen hohen Krankenstand im Ordnungsamt, so Ilona Pagel.

Bis zum Start werden die Mitarbeiter im Bürgerbüro entsprechend geschult. Für die Anzeigenaufnahme erhalten sie ein entsprechendes Formular. Außerdem lernen sie den Umgang mit dem so genannten GIS-System, um den Ort des Geschehens genau dokumentieren zu können, wenn es um Fragen der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit geht.

Umfangreiche Öffnungszeiten

„Und die Bürger bekommen für mehr Transparenz ein Aktenzeichen. Dann kann man später nachforschen, was aus der Anzeige geworden ist“, sagt Ilona Pagel. Sie sieht für den Bürger noch weitere Vorteile. Er könne von umfangreichen Öffnungszeiten, verbesserter Erreichbarkeit und von speziell auf die Anzeigenannahme geschultem Personal profitieren.

Nichts zu tun mit der neuen Regelung hat das bestehende Meldesystem Maerker. Über dieses können weiterhin Mängelmeldungen beispielsweise zur Infrastruktur oder zu herrenlosem Müll innerhalb der geschlossenen Ortslage an die Stadt herangetragen werden.

Von Andreas Kaatz

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