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Nauen Nach Besuch im Olympischen Dorf: Schüler schreiben Buch
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23:24 16.04.2019
Schulhausroman Nauen Arco-Schule Quelle: Norbert Faltin
Nauen

Unter die Schriftsteller sind die Schüler der Klasse 8a der Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule in Nauen gegangen. Sie beteiligen sich gemeinsam mit der Schriftstellerin Paula Fürstenberg an der Initiative „Schulhausroman“. Dabei entwickeln sie ein Buch, das bald veröffentlicht wird.

Gegenwärtig suchen die Schüler nach Ideen. Die ersten haben sie während eines Klassenausflugs ins ehemalige Olympische Dorf in Elstal gesammelt. Ein Ort, an dem sich viele gegruselt haben, der aber auch spannend war.

Schüler schreiben drauf los

„Der Ausflug hat die Kinder vorangebracht“, bestätigte die Autorin, die in Potsdam aufgewachsen ist. „Die Atmosphäre in der alten Turnhalle mit der hölzernen Sprossenwand und dem alten Springbock – die Schüler schreiben drauf los und sprudeln über vor Ideen.“

Als Schriftstellerin habe sie die Arbeit mit Jugendlichen über einen längeren Zeitraum gereizt, sagt Paula Fürstenberg – gerade auch mit solchen, die sonst mit Gegenwartsliteratur nicht ständig in Berührung kommen, schon gar nicht mit dem Selberschreiben.

Vier Jugendliche

Die Protagonisten, da waren sich die Jugendlichen einig, sollen zwei Jungen und zwei Mädchen sein. Sogar die passenden Namen für die vier Hauptfiguren wurden für den Roman festgezurrt - mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

„Die Heldin sollte eine große Klappe haben, aber vor Jungs hat sie die Hosen voll“, beschrieb Marie die Wunsch-Heldin Nr. 2 des Romans.

Idee aus der Schweiz

Zu Gast bei der Konzeption des Romans waren kürzlich auch die beiden Projektleiterinnen des Schulhausromans, Sabina Meier Zur und Grit Weirauch.

Sie haben die ursprünglich in der Schweiz entstandene Idee jetzt nach Brandenburg gebracht. Sabina Meier Zur erklärt die Idee hinter der Initiative: „Die Jugendlichen sollen merken: Wir haben auch Kompetenzen.“

Suche nach Geld

Mit dem Verein Kunsthaus Strodehne haben die Initiatorinnen einen Träger für die jetzige Pilotphase gefunden. Zur Finanzierung suchen sie noch Hilfe.

„8000 Euro hat die Stadt Potsdam bewilligt, weitere 4500 Euro das Land Brandenburg“, sagte Grit Weirauch. „Die verbleibende Finanzierungslücke von 2500 Euro wollen wir über die Spendenplattform der Stadtwerke, www.potsdam-crowd.de, einwerben.“

Von MAZ Havelland

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