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Nauener Arco-Schule wird erweitert

Förderprogramm „Soziale Stadt“ Nauener Arco-Schule wird erweitert

Weil die Schülerzahlen bis 2020/21 stetig ansteigen und die Dr. Georg Graf von Arco-Schule eine größere Bedeutung für das Leben im Stadtteil bekommt, muss die Einrichtung in der Kreuztaler Straße für die Zukunft fitgemacht werden. So soll die Schule barrierefrei werden, eine Aula und mehr Platz für den Hort erhalten.

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Die Schule soll Kindern aus sozial- sowie einkommensschwachen Familien eine Kultur des alltäglichen Miteinanders bieten.

Quelle: Archiv

Nauen. Mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ soll das Wohngebiet Innenstadt-Ost zwischen Kreuztaler Straße und Karl-Bernau-Ring künftig aufgewertet werden. Ein Schlüsselprojekt stellt dabei die Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule mit Grundschulteil dar. „Sie soll auch übergeordnete Aufgaben für den Stadtteil übernehmen“, sagt Nora Schiller, in Nauen für Bildung zuständig.

Aus diesem, aber auch aus anderen Gründen muss die Schule für einige Zeit zur Baustelle werden. Ein Grund ist, dass die Schüler mehr Platz brauchen. Denn die Stadt rechnet mit steigenden Schülerzahlen. Bis 2020/21 sollen sich diese im Grundschulteil auf 451 verdoppeln. Damit einher geht auch ein größerer Raumbedarf im Hort. Momentan wird er von 110 Mädchen und Jungen besucht, später werden es rund 200 sein. Um Platz zu schaffen, könnten das Erd- und Untergeschoss des Mitteltraktes der Schule zu Unterrichtsräumen umfunktioniert werden. Dazu wären fürs Souterrain auf beiden Seiten Lichthöfe nötig.

Aber es gibt noch mehr Änderungsbedarf. Schon jetzt sei auch die Situation bei der Schülerspeisung nicht tragbar, wie Nora Schiller sagt. Nur zwei Räume stehen dafür zur Verfügung. Darüber hinaus soll die Schule in Zukunft barrierefrei sein und zudem eine Aula erhalten. Denn derzeit verfügt sie nur über zwei Konferenzräume im dritten Obergeschoss, die als Ersatz dafür erhalten müssen und eigentlich Klassenräume sind. Allerdings kann eine Aula aus Statikgründen keinesfalls im bestehenden Schulgebäude untergebracht werden. Darum wird jetzt über einen Anbau zur Kreuztaler Straße hin nachgedacht. Der könnte eine Aula aufnehmen und auch für die Schulspeisung zur Verfügung stehen. Die prognostizierten Kosten für die Schule liegen bei insgesamt rund 3,3 Millionen Euro.
Ob der Vorschlag aber tatsächlich so umgesetzt wird, muss sich zeigen.„Wir wollen 2016 mit der Planung beginnen“, kündigt Nora Schiller an. Schon im November wird es einen schulinternen Workshop geben, 2016 dann ein fachliches Werkstattgespräch oder sogar einen Architektenwettbewerb. 2018/19 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen werden.

Für Rektor Jürgen Beyer ist es angesichts der prognostizierten Schülerzahlen eine unabdingbare Notwendigkeit, dass in die Schule investiert werden muss – „auch weil wir beengte Verhältnisse haben, was die Sporthallensituation betrifft“. Schon im nächsten Schuljahr würden es zwei Klassen mehr sein als jetzt.

Von Andreas Kaatz

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