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Nauener Awo-Ortsverein feiert Jubiläum

25 Jahre Arbeiterwohlfahrt Nauener Awo-Ortsverein feiert Jubiläum

Vor 25 Jahren wurde der Awo-Ortsverein Nauen in der Gaststätte „Volksgarten“ von sechs Männern und zwei Frauen aus der Taufe gehoben. Erster Vorsitzender war Manfred von Feilitzsch, der sich sehr um das Vereinsleben verdient gemacht hatte. Zu Beginn erwies sich die Suche nach geeigneten Räumen als sehr mühsam.

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Frank Fuhrmann (r.) vom Bezirksverband gratuliert Wolfgang Seeger zu 25 Jahren Mitgliedschaft im Ortsverein.

Quelle: Andreas Kaatz

Nauen. Mit einem bunten musikalischen Frühlingsstrauß gratulierten Kinder der Awo-Kita „Biene Maja“ am Montag zum Jubiläum des Awo-Ortsvereins Nauen. Seit 25 Jahren existiert dieser mittlerweile. Dass die Arbeiterwohlfahrt als Träger der Kita fungiert, ist dem damaligen ersten Vorsitzenden des Vereins Manfred von Feilitzsch zu verdanken, der mittlerweile verstorben ist. „Er hatte sich sehr dafür engagiert, dass es mit der Trägerschaft klappt“, erinnert sich Wolfgang Seeger.

Seeger hatte zusammen mit von Felitzsch und weiteren sechs Mitstreitern den Ortsverein am 18. April 1991 in der Gaststätte „Volksgarten“ in Nauen gegründet. Am Montag erinnert er auch an die darauffolgenden ersten Jahre. Da ging es erst einmal um die Suche nach einem Domizil. Zuerst kam der Ortsverein in der Zuckerfabrik unter, nutzte dort ein Nebengelass am Saal. Da dieser aber an den Wochenenden während der Discoveranstaltungen mit in Beschlag genommen wurde, nahm man bald davon Abstand.

„So war ersichtlich, dass in unseren Räumen die herbeigeschafften Damen des horizontalen Gewerbes ihre Arbeitsmittel hinterließen“, sagte Seeger. Das wollte man sich nicht weiter zumuten. Aber auch das Foyer des Kinos war nach einigen Kaffeenachmittagen unerreichbar geworden, da die Treuhand das Haus verkauft hatte. Schließlich kam der Awo-Ortsverein auf einem Hinterhof in der Berliner Straße unter. Doch die steile Treppe und ständige Beschwerden der Nachbarn wegen der Seniorenveranstaltungen ließen den Awo-Vorstand nach einer geeigneten Bleibe Ausschau halten. Die fand man schließlich Ende 1996 im jetzigen Gebäude in der Paul-Jerchel-Straße.

Von Beginn an hatte sich der Awo-Ortsverein um ein anspruchsvolles kulturelles Leben der Senioren gekümmert. Regelmäßig finden Feiern oder Reisen statt. „Unvergesslich war die Tat unseres Vorsitzenden Manfred von Feilitzsch, der 1992 eine Fahrt mit der Eule (Dieseltriebwagen) von Nauen nach Rheinsberg organisierte“, sagte Seeger.

134 Mitglieder hat der Ortsverein heute. „Es waren mal mehr als 200. Leider ist es schwierig, neue Mitglieder zu gewinnen“, sagt Ilona Besser, die gute Seele des Awo-Treffs. Die 49-Jährige ist die einzige hauptamtliche Mitarbeiterin des Ortsvereins und praktisch Mädchen für alles. Sie macht sauber, bäckt Kuchen, erledigt die Bürosachen, fährt den Transporter, organisiert und führt Seniorenveranstaltungen durch. Seit fast 20 Jahren. „Ich kann mir nichts anderes vorstellen, es macht mir immer noch Spaß.“ Ilona Besser schätzt an ihrer Arbeit, dass sie sehr abwechslungsreich ist. Die ganze Woche über wird den Senioren etwas geboten – von Bowling über Wandern und Schwimmen bis zu Kaffee- und Spielenachmittagen.

Am Montag hat Frank Fuhrmann vom Awo-Bezirksverband zudem mehreren Vereinsmitgliedern zur 25-jährigen Mitgliedschaft gratuliert.

Von Andreas Kaatz

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