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Havelland Nauener Ortsdurchfahrt fast fertig
Lokales Havelland Nauener Ortsdurchfahrt fast fertig
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00:26 12.09.2015
Marcus Lüthke (l.) und Jens Liebe verfugen das Pflaster der Parkbuchten. Quelle: Fotos: Tanja M. Marotzke (4)
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Nauen

„Nächste Woche kommt der Asphalt rein“, sagt Polier Ralf Köhler. Dann kann die Strecke vom Kreisverkehr Lindenplatz bis Kreisverkehr Gewerbegebiet Ost einschließlich Tankstelle etwa Mitte Oktober wieder befahren werden.“ Derzeit sind die letzten Arbeiten im 160 Meter langen Teilabschnitt Karl-Thon-Straße bis Raiffeisenstraße in der Nauener Ortsdurchfahrt Berliner Straße/B 273 im Gange. Die Arbeiter der Arbeitsgemeinschaft (Arge), bestehend aus den Firmen Eurovia und Strabag, verlegen Steine in Gehwegen, an Bushaltestellen und in Mittelinseln.

Ist das geschafft, folgen noch die Nebenanlagen und schließlich das letzte Stück (400 Meter) zwischen der Tankstelle und dem Abzweig B 5. „Auch dort wird es wieder eine Vollsperrung geben, weil sich das in allen anderen Bereichen der B 273 bewährt hat und sicherer für die Arbeiter ist“, erklärt Lutz Raakow vom Nauener Tiefbauamt.

Die Stadt ist an dem Gesamtprojekt Ortsdurchfahrt, für das der Landesbetrieb Straßenwesen den Hut auf hat, beteiligt. Für Gehwege, Grundstückszufahrten und die Beleuchtung muss die Kommune rund 1,3 Millionen Euro aufbringen. „Dafür ist die Straße als Einfahrt in die Stadt jetzt vorzeigbar. Denkt man nur an die modernen LED-Straßenlampen oder die 42 Parkbuchten und Stellplätze an der Seite.“ Auch in der Erde seien jetzt von der Gasleitung über Trink- und Abwasserleitungen wie auch der Regenwasserkanal alles auf dem neuesten Stand, so dass die Stadt hoffe, dass die Berliner Straße so schnell nicht wieder aufgerissen werden muss. Wenn nichts mehr dazwischenkommt, wagt Polier Köhler die Prognose: „Ende November ist alles fertig.“

Im April 2014 begann der Ausbau der Berliner Straße inklusive des Kreisverkehrs an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Ost. In mehreren Bauabschnitten wurde die 1400 Meter lange Straße erneuert. Die Fahrbahn ist jetzt acht Meter breit, inklusive der Radfahrstreifen auf beiden Seiten. „Wir haben uns für diese Variante entschieden, weil die Radfahrer nachweislich dort sicherer unterwegs sind und besser beachtet werden auf extra Radwegen“, sagt Raakow.

Etwas versetzt und neu gestaltet werden die Bereiche an den vier Bushaltestellen in der Berliner Straße. Es gibt größere Warteflächen für die Fahrgäste. Vor allem die vielen Campus-Schüler mussten sich bisher auf engen Raum an der Haltestelle drängeln.

Für Polier Köhler ist erstaunlich, dass diese große Baustelle eine der wenigen ist, die fast ohne Schwierigkeiten und Verzögerungen ablief. Nur die Telekom hat für leichte Aufregung gesorgt, weil sie ihr Netz in Nauen ausbaut und deshalb neue Kabel verlegen musste. „Wir haben es geschafft, die Arbeiten in den normalen Bauablauf zu integrieren, so dass kein Zeitverlust entstanden ist“, sagt der Polier. Allerdings setzte die Arge zeitweise mehr Bauarbeiter als geplant ein. „Bis zu 30 Leute haben hier täglich gewirbelt“, so Köhler. Verschwunden sind auf der B 273 jetzt auch die alten Schienen der Kleinbahnstrecke Nauen–Ketzin.

Von Jens Wegener

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