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Havelland Nauener Projekt ist mehr als nur Sport
Lokales Havelland Nauener Projekt ist mehr als nur Sport
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16:15 18.05.2016
Mit der richtigen Balance im Alltag ist vieles leichter. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Nauen

Mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen ist nicht einfach – schon gar nicht wenn der Körper aufhört mitzuspielen. Viel zu häufig kommt es vor, dass ältere Menschen nach einem Sturz pflegebedürftig und aus ihrem gewohnten Alltag gerissen werden. Das Projekt „Sturzprävention“ in Nauen soll genau dieser Problematik entgegenwirken und ist mit 316 Teilnehmern zwischen 50 und 100 Jahren seit nunmehr drei Jahren erfolgreich. Erst kürzlich wurde es im Rahmen des Demografie-Projektes Havelland von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgezeichnet.

„Wir trainieren gemeinsam Koordination und Balance, die uns im Alltag helfen sollen. Ziel ist es unsere Muskeln zu erhalten und so Stürzen vorzubeugen“, sagt Isolde Biele. Die 67-Jährige ist seit 2013 Co-Trainerin in einer der 15 Nauener Sportgruppen. „Es ist so viel mehr, als nur Sport. Für viele ist das wöchentliche Treffen die einzige Möglichkeit unter Leute zu kommen und sich auszutauschen.“ Und auch der Spaß kommt nie zu kurz. „Nach dem Sport setzen wir uns meistens noch zusammen, trinken einen Kaffee und quatschen ein Bisschen. Wir lachen viel“, berichtet Harald Schröder, einer von nur vier Männern, die an dem Projekt teilnehmen, und in seiner Gruppe der Hahn im Korb. „Ich habe schon immer viel Sport getrieben – am liebsten Leichtathletik und Fußball. Nachdem ich in Rente gegangen war, stand für mich fest, dass ich mich auch weiterhin fit halten möchte.“

Die vom Gesundheitsministerium initiierte Ausstellung „Bewegt und mobil älter werden“, die am Mittwoch im Blauen Haus in Nauen eröffnet wurde, stellt das Projekt „Sturzprävention“ sowie 12 weitere Projekte aus dem Havelland und Umgebung vor. Noch bis zum 19. Juni können sich Interessierte Mittwoch bis Freitag von 9 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr über Bewegungsangebote informieren, sich an der Balltrommel, Gymnastikbändern oder einer Balanceübung versuchen.

Von Laura Sander

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