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Nauener Stadtbad wird umgestaltet

Abrissarbeiten beginnen Ende August Nauener Stadtbad wird umgestaltet

Die Umgestaltung des Nauener Stadtbades steht unmittelbar bevor. Dazu werden am 22. August die Abrissarbeiten am jetzigen Sanitärgebäude beginnen. An dessen Stelle soll ein komplett neuer Eingangsbereich errichtet werden mit zwei Gebäuden. In eines davon zieht eine ganzjährig nutzbare Begegnungsstätte ein.

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Der künftige Eingang zum Stadtbad.

Quelle: Stadt Nauen

Nauen. Geredet wird über die geplanten Umbauarbeiten im Stadtbad schon seit Längerem, in einigen Wochen soll es nun endlich losgehen. Am 22. August beginnen die Abrissarbeiten am jetzigen Sanitärgebäude und im Eingangsbereich. Damit wird die Badesaison in diesem Jahr ein wenig kürzer ausfallen als sonst. „Das ist aber so ziemlich der letzte Zeitpunkt, damit wir den Rohbau noch winterfest bekommen und die nächste Saison am 22. Mai wieder pünktlich eröffnen können“, erklärt Bürgermeister Detlef Fleischmann.

Wie berichtet, soll das Stadtbad im Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs einen völlig neuen Eingangsbereich erhalten, der aus zwei architektonisch ansprechenden Baukörpern bestehen wird. Das kleinere Gebäude soll als Umkleidebereich dienen und wird nur in der Sommersaison in Betrieb sein. Dadurch hofft die Stadt Energiekosten zu sparen. Der andere Eingeschosser erhält hingegen eine multifunktionale Ausstattung, die ganzjährig nutzbar sein wird. Dazu gehört eine Begegnungsstätte mit Außenterrasse für die Bürger des Wohngebietes ebenso wie ein Wellnessbereich mit Sauna für die Kita-Kinder und die Bevölkerung.

Grundsätzlich ist beabsichtigt, dass die Anlage an der Karl-Thon-Straße auch darüber hinaus zum Teil außerhalb der Badesaison genutzt werden kann. Dazu soll sich im Außenbereich ebenfalls eine Menge tun, die Planungen laufen noch. So wird es für die Jüngsten ein Spielschiff mit weiteren Klettergeräten geben. Hinzu kommt ein Wasserspielplatz. Geplant ist zudem im nordöstlichen Bereich ein Fitnesspfad mit acht Outdoorgeräten. Und eine befestigte Fläche im Norden soll für Elektro-Cars, Rollschuhlauf oder auch Schach zur Verfügung stehen. Unklar ist laut Fleischmann noch, ob auch eine Minigolf-Anlage gebaut wird. „Einige, die etwas davon verstehen, sind der Ansicht, dass der Unterhaltungsaufwand relativ hoch ist, solche Anlagen aber nur wenig genutzt werden“, sagt der Bürgermeister.

Laut vorläufigem Zeitplan soll der Rohbau der Gebäude am 7. Oktober stehen, bevor dann ab 31. Oktober die Ausbauarbeiten beginnen. Mit der Innenausstattung wird Ende Februar begonnen, mit der Herstellung der Außenanlagen Anfang April. Die Kosten fürs Ganze liegen bei etwa 2,3 Millionen Euro, hinzukommen die Ausgaben für den Abriss des alten Gebäudes.

Finanziert wird das Vorhaben insbesondere über Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt. Ziel ist es dabei, das benachbarte Plattenbaugebiet „Karl-Bernau-Ring/Innenstadt-Ost” mit seinen rund 2500 Einwohnern aufzuwerten und dessen Image zu verbessern. Bis 2020 sollen dort Sport-, Freizeit- und Ganztagsangebote entstehen. Rund sechs Millionen Euro kann die Stadt bis dahin aus diesem Programm erwarten. Auch umfangreiche bauliche Maßnahmen an der Arco-Oberschule sollen daraus finanziert werden. Die Schule wird künftig übergeordnete Aufgaben für den Stadtteil übernehmen.

Von Andreas Kaatz

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