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Havelland Nennhausen: Kirchen-Camp für 84 Kinder
Lokales Havelland Nennhausen: Kirchen-Camp für 84 Kinder
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17:22 06.05.2016
Gruppentreff im Kinder-Kirchen-Camp in der Grundschule Nennhausen. Quelle: Stein
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Nennhausen

Mit einem Gottesdienst in der Kirche Nennhausen endet am Sonntag das diesjährige Kinder-Kirchen-Camp des Kirchenkreises Nauen-Rathenow. Hinter den Teilnehmern liegen dann erlebnisreiche Tage. Seit Donnerstag sind 84 Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 14 Jahren aus dem Havelland, Berlin und dem Umland zum Kirchencamp in der Fouqué-Grundschule Nennhausen.

27 Helfer, wie Sandra Stecklina aus Liepe und Marie Prietzel aus Paulinenaue, organisieren das Campleben gemeinsam mit Pfarrer Michael Jurk. Die Helfern kümmern sich um die Verpflegung und begleiten die Kinder bei ihren Aktivitäten. Das nunmehr schon insgesamt elfte Kinder-Kirchen- Camp steht unter dem Motto „Roter Faden“.

Fragen zu Glaube und Heimat

Wie hilft Glaube, den roten Faden durch das Leben zu finden oder was muss ich selbst tun um auf den richtigen Lebensweg zu bleiben? Das waren Fragen über die auch gestern in acht Gruppen lebhaft diskutiert wurde. Schon die Namen der Gruppen, wie Detektive, Ermittler, Spione oder Schnüffler verdeutlichen unterschiedliche Herangehensweisen der Teams an die breit gefächerten Themen, zum Beispiel wie der Mensch mit der Bibel seinen persönlichen roten Lebensfaden findet.

In dem Camp. Quelle: Stein

Gemeinsam erarbeitete Standpunkte, aber auch unterschiedliche Meinungen wurden dann bei einer Gemeinschaftsveranstaltung aller acht Gruppen in Form von Rollenspielen vorgetragen. Als König David führte Michael Jurk durch die 90minütige Veranstaltung. Auch heute, am Samstag, gibt es wieder eine große Diskussionsrunde im Camp.

Der Tagesablauf lässt aber dennoch genügend Freiräume für Sport, Spiel und Spaß. „Die Gemeinschaft ist einfach prima“, sagte gestern Marie (10) aus Rathenow nach einem Treffen der „Ermittler-Gruppe“ mit einem Gedankenaustausch, was Heimat bedeutet und ob sie zum roten Leitfaden durch das Leben gehört.

In der Küche wird Essen vorbereitet. Quelle: Stein

Sarah (11) aus Großwudicke war gestern noch richtig begeistert von einer Gruppenwanderung am Donnerstag nach Garlitz und einem Förster, der ihnen von den Tieren im Wald erzählt hatte. Bei herrlichen Sonnenschein wurde gestern auf dem Schulhof Volleyball und Fußball gespielt. Im „Zelt der Begegnung“ fanden Kinder Ruhe und Zeit zur Entspannung, ein Buch zu lesen oder Handarbeiten zu machen.

Nicht zu sehen im Camp waren gestern Kinder mit einem Handy. „Es geht auch ohne“, sagte ein 12- jähriges Mädchen aus dem Havelland. Pfarrer Michael Jurk hob bei einem Rundgang durch die kleine Campstadt mit 50 Zelten die umsichtige Arbeit der freiwilligen Helfer und gute Unterstützung durch das Amt Nennhausen hervor. Vor allem aber lobte er die gute Atmosphäre mit dem christlichen Zeitgeist im Camp, zu der auch Tischgebete gehören. Wer nicht möchte, bleibt einfach ruhig sitzen, bis die anderen Kinder ihr Tischgebet gesprochen haben.

Von Norbert Stein

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