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Nennhausen investiert in Bockwindmühle

Haushalt 2016 Nennhausen investiert in Bockwindmühle

Die Gemeinde Nennhausen hat ihren Haushalt für 2016 festgelegt. Darin plant sie mit energiesparenden Straßenbeleuchtungen. Um das zu ermöglichen, sind 25 000 Euro im Haushalt vorgemerkt. Außerdem sind Investitionen für die Bockwindmühle Bamme vorgesehen – davon verspricht sich die Gemeinde mehr Touristen.

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Nennhausen hat die Sanierung der Bockwindmühle Bamme im Haushaltsplan 2016 aufgenommen.

Quelle: foto: stein

Nennhausen. Mit dem Haushaltsplan 2016 hat die Gemeindevertretung Nennhausen Investitionen in die Sanierung von Straßenbeleuchtungen beschlossen. Am Sportplatz und im Neuen Weg in Nennhausen ist für dieses Jahr die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Plan. Geld ausgegeben werden soll zudem für energiesparende Straßenbeleuchtungen in allen Ortsteilen. Finanzieren wird die Gemeinde diese Maßnahmen aus Mitteln, die sie 2015 vom Land Brandenburg aus einen Sondertopf für finanzschwache Kommunen bewilligt bekommen hat. 245 000 Euro sind es insgesamt, von denen die Gemeinde allerdings 25 000 Euro aus ihrem Budget beisteuern muss. Dieser kommunale Eigenanteil ist finanziell im Gemeindehaushalt abgesichert.

Fond für finanzschwache Kommunen

Das Geld aus dem Fonds für finanzschwache Kommunen steht Nennhausen bis 2018 zur Verfügung, hat das Finanzministerium dem Amt Nennhausen zugesichert. Diese Zeitspanne werde die Gemeinde nutzen für Investitionen, erklärt Erika Scheifler, stellvertretende Amtsdirektorin zur weiteren Verfahrensweise.

Mit einer zweiten im Haushalt 2016 beschlossenen wesentlichen Investition bekennt sich die Gemeinde zur Sanierung der Bockwindmühle im Ortsteil Bamme. Die Gemeinde hat für das Vorhaben bei der Lokalen Aktionsgruppe Havelland (LAG) ein Konzept zur Bewilligung von Fördermitteln eingereicht. Die Vorprüfung hat das Konzept überstanden und damit den ersten Schritt in Richtung Bewilligung. Ob die Gemeinde eine ILE-Förderung für die Bockwindmühle bekommt, hat die LAG allerdings noch nicht entschieden.

Rund 300 000 Euro sind insgesamt für die Sanierung der 1334 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Bockwindmühle erforderlich. Fünf Bauabschnitte mit Kosten von jeweils rund 60 000 Euro sieht das Sanierungskonzept vor.

20000 Euro pro Bauabschnitt

Wird das Vorhaben bewilligt, muss die Gemeinde finanzielle Eigenanteile beisteuern, für jeden Bauabschnitt etwa 20 000 Euro. Von einer sanierten Bockwindmühle verspricht sich die Gemeinde weitere Impulse für den Tourismus. Genutzt werden soll sie auch für aber auch zur Bewahrung einer alten Handwerkstradition und schulischer Bildung. Der Förderverein Bockwindmühle Bamme unterstützt das Vorhaben und ist bereit, die sanierte Mühle in seine Obhut zu übernehmen.

Von Norbert Stein

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