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Nennhausen Ärger über schlechte Straße
Lokales Havelland Nennhausen Ärger über schlechte Straße
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22:36 28.05.2018
Seit Jahren ärgern sich Autofahrer über die Straße von Ferchesar nach Semlin. Quelle: Norbert Stein
Ferchesar

Das Sommerwetter beschert Ferchesar wieder viele Besucher. Der See und das waldreiche Umland locken Erholungssuchende in die Gemeinde, insbesondere auch zur Badestelle in der Dranseschlucht. Allerdings ist der Weg dorthin beschwerlich. Die Straße von Ferchesar nach Semlin ist dem Verkehr nicht gewachsen. Wer aus Richtung Semlin kommt, muss bei Gegenverkehr mit seinem Auto unweigerlich von der schmalen Straße in den Bankettbereich ausweichen. Und da kann es in den noch unbefestigten Abschnitten gewaltig rumpeln. Das Problem sorgt schon seit Jahren für Unmut unter den Kraftfahrern.

Gemeinde fehlt das Geld für die Sanierung

Abhilfe schaffen kann nur eine Befestigung des Bankettbereiches. Eine Aufpflasterung von einem Meter würde rund 45 000 Euro kosten. Für einen Ausbau des Bankettbereiches wären rund 60 000 Euro fällig. Beide Varianten kann sich die Gemeinde Stechow-Ferchesar als Eigentümerin der Straße nicht leisten. Die Gemeindevertretung ist dennoch um eine Lösung bemüht. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob die Gemeinde für das Vorhaben Fördermittel aus dem europäischen Leader-Programm bekommen könnte. Sollte die Chance bestehen, wird sie einen entsprechenden Förderantrag bei der LAG Havelland stellen.

Im Straßenabschnitt von Ferchesar zur Dranseschlucht hat die Gemeinde im Herbst 2017 bereits das Bankett mit einer Splittmischung befestigen lassen. Schadhafte Stellen, verursacht durch starken Regen unmittelbar nach den Bauarbeiten, sollen nun beseitigt werden. Auch das große Schlagloch auf der Straße außerhalb der Ortschaft in Richtung Semlin soll dicht gemacht werden.

Wegehobel wird angeschafft

Rund 60 00 Euro investieren wird die Gemeinden 2018 in die Anschaffung eines Wegehobels. Einsetzen wird sie das Gerät zu Sanierung touristischer und wirtschaftlich genutzter Wege. „Wir müssen auf diesem Gebiet unbedingt etwas machen“, sagt Bürgermeister Michael Spieck und nennt den Wassersupper Weg als Beispiel. Der wurde vor über zehn Jahren hergerichtet und bedarf einer Ausbesserung.

Von Norbert Stein

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