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Nennhausen Geld für den Bauhof
Lokales Havelland Nennhausen Geld für den Bauhof
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12:11 31.08.2018
Das Amt Nennhausen investiert regelmäßig in neue Technik für seinen Bauhof, für den fünf Mitarbeiter beschäftigt sind. Quelle: Norbert Stein
Nennhausen

Das Amt Nennhausen mit seinen 16 Dörfern und weiter Landschaft erstreckt sich über beachtliche 253 Quadratkilometer. Es ist ein klassisches Flächenamt. Das stellt die Mitarbeiter des Bauhofes, die sich um Ordnung, Sauberkeit und Infrastruktur kümmern, vor Herausforderungen.

Wege kehren, Schnee räumen, Rasen mähen, Bäume pflegen, Straßenlaternen reparieren und Spielplätze in Ordnung halten – das sind nur einige der Aufgaben, mit denen der Bauhof des Amtes Nennhausen betraut ist.

Fünf Mitarbeiter im Einsatz

Erledigt werden sie von fünf Mitarbeitern. Damit diese ordentlich arbeiten können, hat das Amt in den vergangenen Jahren kontinuierlich in die Anschaffung neuer Technik investiert. Zuverlässige Technik sei die Voraussetzung für einen effektiven Bauhof, sagte Amtsdirektorin Ilka Lenke vor einigen Tagen auf dem Betriebshof neben dem Verwaltungsgebäude.

Um die erlangte Leistungsstärke des Bauhofes zu demonstrieren, hatte die Amtsdirektorin von den Mitarbeitern einmal die gesamte Technik auf dem Betriebshof aufstellen lassen. Traktor, Pritschenwagen und weitere Technik mit diversen Zusatzgeräten standen nebeneinander auf dem Betriebshof. Auch zwei Gestrüppmäher und eine Kehrmaschine mit Schiebeschild wurden als neuste Anschaffung präsentiert.

Bagger funktioniert nicht mehr

Das Amt hat dafür in diesem Jahr rund 27 000 Euro ausgegeben. Nur ein Fahrzeug fehlte bei der Technikschau. Der Bagger hat den Geist aufgegeben. Der Motor ist hinüber. Ob sich eine Reparatur des Baggers, der seit 23 Jahren im Einsatz ist, noch wirtschaftlich lohnt, lässt das Amt derzeit prüfen. Nicht nur die Amtsdirektorin hat daran Zweifel. Ilka Lenke deutete an, dass man um eine Ersatzbeschaffung wohl nicht herumkommen werde.

Damit es bei der Abarbeitung der Aufträge und Wünsche aus den Gemeinden geordnet und gerecht zugeht, führt der Bauhof eine Prioritätenliste. Sie ist aber kein Dogma und wird auch geändert, wenn dazu die Notwendigkeit besteht.

Die Herbststürme des vergangenen Jahres zum Beispiel sorgten für eine solche Situation, weil die Bauhofmitarbeiter vom Sturm entwurzelte Bäume beiseite zu räumen hatten. Da musste der ein oder andere Auftrag aus den Dörfern hinangestellt werden. Die Beseitigung der Strurmschäden hat die Mitarbeiter übrigens auch in der ersten Hälfte dieses Jahres in Anspruch genommen.

Zusätzliche Hilfe in den Dörfern

Die Arbeiten in der Grundschule Nennhauen und den drei Kitas des Amtes erledigen drei Hausmeister. In den Gemeinden kümmern sich zudem Rentner oder andere Einwohner mit einer Wochenarbeitszeit zwischen zwei und zehn Stunden um die Pflege kleinerer Rasenflächen und weitere Arbeiten. Entlohnt werden sie dafür über das Minijob-Modell.

Die Unterhaltung von Geräten und Ausstattung, Personalaufwendungen, die Kosten für die Haltung von Fahrzeugen, für Aus - und Fortbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter und weitere Aufwendungen für den Bauhof schlugen im vergangenen Jahr im Haushalt des Amtes mit 370 000 Euro zu Buche. 2018 sind für den Bauhof im Amtsbudget sogar rund 428 000 Euro eingeplant.

Von Norbert Stein

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