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Nennhausen Gesundheitshaus Metatron feiert Jubiläum
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12:24 02.09.2018
Bärbel Prenzel-Hermansen (rechts) eröffnete den Tag im Gesundheitshaus Metatron mit der Einweihung einer neu hergerichteten Scheune. Quelle: Norbert Stein
Liepe

An so eine außergewöhnlichen Entwicklung hatte im Jahr 2006, als das Gutshaus mit seiner drei Hektar großen Parkanlage und der neuen Slawenburg für kulturelle Veranstaltungen ein Außenstandort der Landesgartenschau in Rathenow war, in Liepe niemand gedacht.

2008 übernahm die Heilpraktikerin Bärbel Prenzel-Hermansen mit einer Praxis das geschichtsträchtige Anwesen. Aus dem Gutshaus ging vor zehn Jahren das Gesundheitshaus Metatron hervor. Gefeiert wurde der runde Geburtstag am Samstag mit einem Tag der offenen Tür und einer Neueröffnung. Im Gutshaus ließen Bärbel Prenzel-Hermansen und ihr Mann Ludger Hermansen zunächst vor zahlreichen Gästen, zu denen auch Bürgermeisterin Brigitte Noel gehörte, mit emotionalen Worten die Geschichte des Gesundheitshauses Revue passieren.

Die Besucher konnten die umgebaute Scheune besichtigen. Quelle: Norbert Stein

Dabei hatte eigentlich alles im Nachbardorf Damme begonnen. Im Jahre 2004 kam Bärbel Prenzel-Hermansen mit ihren Töchtern nach Damme und kaufte dort ein Haus. Die Heilpraktikerin hatte damals noch eine Praxis in Berlin. In Damme angekommen, organisierte sie erste Seminare für Familien und Strukturaufstellungen, „Titanen-Schmiede“ genannt. Weitere Angebote kamen hinzu, doch dafür benötigte man mehr Platz.

Die dafür notwendigen Räumlichkeiten bot das 2008 zum Verkauf stehende Gutshaus. So kam Bärbel Prenzel-Hermansen mit weiteren Heilpraktikern nach Liepe und aus dem Gutshaus wurde das Gesundheitshaus Metatron. Seitdem kommen Menschen aus vielen Bundesländern Deutschlands und aus dem Ausland nach Liepe, um die Angebote des Gesundheitshauses zu nutzen.

Eine Ausstellung informierte über das Baugeschehen der letzten zwei Jahre. Quelle: Norbert Stein

Entspannung und die dem Körper des Menschen innewohnende Liebe seien sehr wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden, sagte die Gastgeberin, noch bevor sie die Gäste zur Besichtigung einlud. Dieser Rundgang fand statt in einer seit 2016 umgebauten Stallscheune auf dem Gelände des Gutshauses. Die Stallscheune wurde mittlerweile grundlegend saniert, aufgestockt und auf eine Gesamtgröße von nunmehr 60 Meter Länge und 13 Meter Breite erweitert.

Bis auf die Einrichtung einer Sauna sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits alle Bauarbeiten abgeschlossen. Das neue Objekt bietet jetzt genug Platz für 13 insgesamt Wohnungen. Im Erdgeschoss wurden drei Räume gediegen ausgestaltet mit Bildern an den Wänden für Seminare, Aufstellungen und weitere Angebote.

Ein Praxisprojekt in Budapest

Eine Fotoausstellung informierte am Samstag über das Baugeschehen der letzten zwei Jahre auf dem Gutshof von Liepe. Vorgestellt wurde auch ein weiteres Praxisprojekt in der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Es gab Musik beim Tag der offenen Tür und gemütliche Gesprächsrunden in der Slawenburg im Cafégarten der zum Anwesen gehörenden Gaststätte „Alte Brennerei“. Um die Parkanlage kümmert sich der Verein „Leben aus der Fülle“, der am Sonntag, dem 16. September, zu einem Fest der Sinne einlädt.

Von Norbert Stein

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