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Nennhausen Mit Beharrlichkeit und Ausdauer zum Erfolg
Lokales Havelland Nennhausen Mit Beharrlichkeit und Ausdauer zum Erfolg
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09:48 26.11.2018
Zur Übergabe des Schecks kamen viele Feuerwehrleute, Einwohner und Gästeei. Quelle: Norbert Stein
Kotzen

Die Ortsfeuerwehr Kotzen bekommt ein neues Gerätehaus. Die Finanzierung ist gesichert. „Ich habe fast nicht mehr geglaubt, dass es in diesem Jahr noch etwas wird“, gestand Ortswehrführer Robert Fechner am Samstag.

Er stand mit seinen Kameraden, Einwohnern und Gästen vor der alten Fahrzeughalle und freute sich auf die Übergabe der Fördermittel für den Neubau. Gut gelaunt lud der Ortswehrführer alle Anwesenden ein, mit ihm zu dem Grundstück zu gehen, auf dem das Gerätehaus errichtet werden soll. Es waren lediglich 150 Meter.

Damit alle eine Vorstellung bekommen vom zukünftigen Gerätehaus, hatten die Kameraden die Grundrisse bereits mit Bauband und Schläuchen abgesteckt. Ihre Einsatzfahrzeuge parkten sie auf der Fläche der zukünftigen Fahrzeughalle. Robert Fechner und seine Kameraden hatten den für sie so wichtigen Anlass akribisch vorbereitet.

Amtsdirektorin Ilka Lenke und Ortswehrführer Robert Fechner halten den Fördermittelscheck für ein neues Gerätehaus in Kotzen in ihren Händen. Quelle: Norbert Stein

Es wurden Augenblicke der Freude und Emotionen. Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Die Linke) und der Chef der Staatskanzlei, Martin Gorholt (SPD), waren gekommen. Mitgebracht hatten sie einen 225 500 Euro schweren Scheck für den Bau des neuen Gerätehauses mit Fahrzeughalle, Sanitäreinrichtung und Schulungsraum.

Das Land fördert das Vorhaben zu 55 Prozent mit Mitteln aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm. Den Scheck übergaben Görke und Gorholt der Nennhausener Amtsdirektorin Ilka Lenke und dem Ortswehrführer.

Das Amt als Träger des Brandschutzes ist der Bauherr für das neue Gerätehaus. Die zur Förderung notwendigen 205 000 Euro Eigenmittel kommen aus dem Amtshaushalt 2018 und 2019. Rund 430 000 Euro insgesamt wird das Gerätehaus kosten.

Kotzen hat 26 aktive Kameraden

Die Planungen für den Neubau haben bereits begonnen und das Amt hat auch schon beim Landkreis den für das Vorhaben notwendigen Bauantrag gestellt. Ilka Lenke erinnerte an viele Gespräche, die notwendig waren zur Sicherung der Finanzierung.

„Ein wunderbarer Moment“, erklärte die Amtsdirektorin als sie und Fechner den Scheck entgegennahmen. „Dieses Bauvorhaben beschäftigt mich schon seit meinem Amtsantritt vor nunmehr fast zwei Jahren“, so Ilka Lenke. Die Ortsfeuerwehr selbst kämpft schon viel länger um ein neues Zuhause. Der Fördermittelscheck ist für sie der Lohn für Beharrlichkeit und Ausdauer.

Kotzen hat mit 26 Kameraden eine sehr agile Ortsfeuerwehr sowie mit 22 Mädchen und Jungen eine starke Jugendfeuerwehr. Christian Görke würdigte die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr, vor allem auch bei notwendigen Hilfeleistungen auf der Bundesstraße 188.

Auch Einwohner und Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren zur Übergabe des Schecks gekommen. Quelle: Norbert Stein

Gorholt lobte ihr gesellschaftliches Engagement im Dorf. Die Ortsfeuerwehr Kotzen sei für den Landkreis Havelland eine zuverlässige Stütze im Brandschutz, so Elke Nermerich (SPD). Die stellvertretende Landrätin erklärte weiter, dass der Landkreis im kommenden Jahr eine Millionen Euro zu Verfügung stellen wird, um Vorhaben örtlicher Feuerwehren zu fördern.

Ein Dankeschön, verbunden mit Blumen kam von Kotzens Bürgermeister Thomas Behlke. Er lobte die Amtsdirektorin und ihre Bauamtsleiterin Antje Richter für die umsichtige Arbeit zur erfolgreichen Einreichung des Fördermittelantrages.

Nach der Scheckübergabe lud der Jugendclub Kotzen die Gäste noch zu Kaffee und Kuchen, eine gute Gelegenheit für weitere Gespräche. „Wir sind zufrieden“, sagten vier Feuerwehrmänner übereinstimmend in gemütlicher Runde. „Und Richtig zufrieden sind wir, wenn das Werk vollendet ist und das neue Haus steht“, fügten sie einstimmig hinzu. Läuft alles nach Plan, können die Kameraden Ende nächsten Jahresumziehen.

Von Norbert Stein

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