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Havelland Neptun taufte Sommerfest-Besucher
Lokales Havelland Neptun taufte Sommerfest-Besucher
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16:05 31.07.2016
Der Besuch von Meeresgott Neptun durfte auch beim diesjährigen Sommerfest nicht fehlen. Quelle: Norbert Stein
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Semlin

Alfred Mantau war gut gelaunt. Der Drei-Seen-Lauf am Vormittag war ein voller Erfolg und auch am Nachmittag kamen viele Besucher zum Sommerfest nach Semlin. So konnte der Ortsvorsteher entspannt zuschauen, als Neptun mit seinem Gefolge kam und dem Sommerfest seinen jährlichen Besuch abstattete. „Semlin ist ein schöner Ort und hat mit seinen 575 Jahren reichlich Geschichte“, lobte der Herrscher der Meere als er aus seinem Kahn stieg und am Strand die Besucher begrüßte. Die Nixen durften an seiner Seite bleiben. Seinen Häschern hingegen ließ er keine Zeit.

Das sonnige Sommerwetter lockte wieder zahlreiche Besucher zum Sommerfest nach Semlin. Quelle: Norbert Stein

„Greift euch die ersten Täuflinge“, befahl Neptun. Die Häscher schwirrten aus und kamen auch bald erfolgreich zurück. „Auf dem Wasserweg nach Semlin habe ich unterwegs noch ein paar Seekühe gemolken“, erzählte der Herrscher der Meere, während sein Barbier die ersten Täuflinge kräftig einseifte und rasierte. Frisch rasiert durften sie dann die von Neptun gemolkene Seekuhmilch als Mutprobe trinken. Erst danach wurden sie getauft. Wie etwa Ralf Geder, der den Namen „Neunauge“ bekam. Den von Neptun persönlich unterschrieben Taufschein gab es dazu. Auch für Ingo Schwarz, den Neptun „Zackenbarsch“ taufte.

„Das Gaudium gehört einfach zum Sommerfest“, erklärte dieser, warum er sich von den Häschern einfingen und vom Barbier einseifen ließ. „Ohrenqualle“ und „Flunder“ waren weitere Taufnamen, die Neptun verlieh, bevor er sich von den Sommerfestbesuchern verabschiedete. Zuvor lobte er noch die gute Nachwuchsarbeit der Semliner Feuerwehr. Ortswehrführer Kuno Friedrich bekam als Dank einen geräucherten Aal.

Kleintierschau und Unterhaltungsprogramm

Helmut Wernicke führte den Besuchern unterdessen Wasserflugzeugmodelle vor und die Band „Cotton Music“ sorgte für Unterhaltungsmusik. Alte Ziegel aus dem Havelland zu bestaunen und dazu jede Menge Informationen zu sechs Ziegeleien, die einmal rund um den Hohennauener-Ferchsarer See angesiedelt waren, gab es bei der Semliner Heimatforscherin Heike Brett. Die Besucher konnten zudem Frauen beim Wolle spinnen zuschauen oder das Gewicht eines Bullen schätzen.

Heimatforscherin Heike Brett zeigte beim Sommerfest alte havelländische Ziegel. Quelle: Norbert Stein

Die Kinder hatten Spaß mit Clow Dodo, bastelten kleine Windräder oder tobten auf einer Riesenrutsche. Bei einer Kleintierschau wurden Kaninchen, Tauben, Hühner und andere Tierchen gezeigt. Bei der Rammlerschau bekam Alfred Mantau den Siegerpokal in der Wertungskategorie Alttiere für seine Rassekaninchen Kleinsilber hell und bei den Jungtieren Karla Henrichs für Kaninchen Marder blau. Beim Hähnewettkrähen hatte sich der Zwerg Welsumer von Fred Krakowski mit 150 Kikerikis in einer Stunde als eifrigster Schreihals erwiesen.

Ein kleiner Hahn von Fred Krakowski gewann das traditionelle Hähnewettkrähen. Quelle: Norbert Stein

Die Linedancer „Crazy Chickens“ und die Tanzgruppe „Buckower Sternchen“ sorgten für temperamentvolle Einlagen beim Sommerfest, das mit Tanz in die Nacht, Bootskorso und Lagerfeuer auf dem See zu Ende ging.

Von Norbert Stein

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