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Neue Figuren für den Brunnen

Wustermark Neue Figuren für den Brunnen

Mit einem Brunnen-Spektakel wurden am Sonnabend in Wustermark die acht neuen Figuren eingeweiht, die der Brieselanger Künstler Guido von Martens angefertigt hat. Die Wassertiere wie Fisch oder Ente ersetzen die bisherigen Keramikfiguren am Brunnen, die in der Vergangenheit beschädigt worden sind.

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Vor allem die Kinder bestaunten die neuen Figuren.

Quelle: Vanessa Mehwitz

Wustermark. Neue Figuren hat jetzt der Wustermarker Brunnen. Mit einem kleinen Fest wurden sie am Sonnabend eingeweiht. Die Kita Spatzennest zeigte ein Theaterstück, es gab Kinderspiele und Live-Musik der Gruppe „Liederkarawane“ aus Berlin.

Insgesamt acht Wassertiere zieren die Ecken des Brunnens – darunter eine Ente, eine Schildkröte, ein Fisch und eine Schlange. Allesamt sind Werke des Brieselanger Künstlers Guido von Martens. In der Mitte des Achtecks, über dem Brunnen, steht wie zuvor die Koboldburg, die noch vom ursprünglichen Bau im Jahr 1999 erhalten ist.

Der Künstler hat sich dazu eine Geschichte ausgedacht: Die vor den Menschen flüchtenden Kobolde aus dem Luchgebiet zogen sich in ihre Burg zurück, wo sie von den Tieren bis heute beschützt werden. „Das Streicheln der Tierfiguren ist absolut erwünscht und bringt Glück“, ermunterte Guido von Martens die Gäste, die Skulpturen zu berühren. Augenzwinkernd bezeichnete er – in Anlehnung an den größten Brunnen von Rom – die Wasserspiele als „kleinen Trevi-Brunnen für Wustermark“ und empfahl, die eine oder andere Münze hineinzuwerfen.

Viele Besucher nutzten sofort die Gelegenheit, um die Figuren anzufassen, vor allem die Kinder hatten Spaß dabei. Die Wustermarkerin Mandy Abraham hat aber auch Bedenken: „Es ist schön, dass das gemacht wurde. Aber hoffentlich bleibt das auch so.“ Diebstahl und Vandalismus waren nämlich das Schicksal der vorherigen Figuren aus Keramik. Die Nachfolger sind nun aus Bronze gefertigt und damit viel robuster.

Die Wiederherstellung des Urzustandes des Brunnens ist jedoch nur der erste Schritt zur Entwicklung des Marktes rund um den Brunnen. „Geplant ist, auf der Fläche gegenüber der Kita Spatzennest ein Seniorenzentrum zu bauen. Dieses soll 2018/2019 fertig sein“, teilte Bürgermeister Holger Schreiber mit. Dann sollen gemeinsam Pläne geschmiedet werden, um den Markt zu verschönern und einen Ort für Jung und Alt zu schaffen.

Guido von Martens nächstes Werk steht schon in den Startlöchern – die Nymphe im Kreisverkehr in Brieselang. Dort soll sie, als Symbol für die üppige Natur und den See, Einwohner sowie Besucher willkommen heißen. Das Projekt wird von einer Interessengemeinschaft realisiert. Für die Verwirklichung fehlt es noch an letzten finanziellen Mitteln. Interessenten können das Projekt gern unterstützen, Informationen dazu findet man im Internet. Bis dahin kann sich jeder erst einmal ein Bild von den zauberhaften Werken des Künstlers am Wustermarker Brunnen machen.

Von Vanessa Mehwitz

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