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Neue Flächen für Investoren

Güterverkehrszentrum Wustermark im Aufwind Neue Flächen für Investoren

Das Güterverkehrszentrum Wustermark hat sich im Laufe der Jahre zu einem der größten Umschlagplätze für Waren sowie zu einem wichtigen Produktionsstandort in Brandenburg entwickelt. Die Gemeinde will nun drei zusätzliche Flächen innerhalb des Areals für Investoren vorbereiten.

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Rings um den Hafen Wustermark wird demnächst gebaut.

Quelle: Konrad Radon

Wustermark. Drei zusätzliche Flächen von insgesamt knapp 18 Hektar könnten in absehbarer Zeit für neue Investoren im Güterverkehrszentrum Wustermark zur Verfügung stehen. Die Gemeindevertreter sprachen sich jetzt einstimmig dafür aus, das GVZ innerhalb des jetzigen Areals zu verdichten anstatt neue Flächen zu erschließen. Sie folgen damit dem Vorschlag der Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH (IPG)Potsdam, die im Auftrag der Gemeinde die Vermarktung des GVZ koordiniert und sich um neue Ansiedlungen bemüht.

Laut einer von der IPG im März vorgestellten Studie ist eine Erweiterung des GVZ zu teuer und zu zeitaufwendig, weil neue Straßen gebaut und alle Medien verlegt werden müssten.

Statt dessen sollen nun eine Fläche an der Magdeburger Straße (5,5 Hektar) sowie zwei Flächen an der Hafenstraße zwischen Autobahn, B 5 und Havelkanal (11,94 Hektar) zur Nutzung freigegeben werden. Vorher sind Änderungen im Bebauungsplan Nr. W 7 sowie Vorarbeiten durch die Gemeinde nötig. „Wir haben immer wieder Anfragen von potenziellen Investoren, die große Flächen benötigen“, sagt Wustermarks Hauptamtsleiterin Petra Guhr. Um diese anbieten zu können, müsse die Gemeinde in Vorleistung gehen, sei es bei den Planungskosten, als auch beim Gebiet an der Hafenstraße, wo unter anderem Bodenaustausche und Erschließungsbeiträge im Bereich Trink- und Abwasser anfallen. Von insgesamt etwa 3 Millionen Euro sei nach ersten Grobschätzungen auszugehen. Wie viel Geld die Gemeinde Wustermark als Eigenanteil letztlich aufbringen muss, ist heute noch nicht zu beziffern, denn es besteht die Möglichkeit, Fördermittel zu bekommen.

Selbst wenn es keine Zuschüsse geben würde, wäre die Verdichtung des GVZ trotzdem für Wustermark ein Gewinn. Neue Firmen bedeuten auch, neue Arbeitsplätze und höhere Gewerbesteuern. Allein durch den Verkauf der besagten drei Verdichtungsflächen ist mit Einnahmen in Höhe von 8,9 Millionen Euro zu rechnen.

Im GVZ Wustermark schon heute rund 3000 Menschen. 31 Unternehmen haben sich bisher angesiedelt. Die Auslastung des Logistikzentrums liegt bei 75 Prozent. Sollten die Verträge zustandekommen, steigt der Auslastungsgrad auf mehr als 85 Prozent. Zum Endausbau werden 3500 bis 3800 Arbeitsplätze erwartet.

Von Jens Wegener

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