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08:35 10.01.2017
Schönwaldes Bürgermeister Bodo Oehme, Elke Hube als Bezirksvertreterin aus Spandau, Pensionsbetreiberin Odett Schnegula aus Schönwalde und Landwirt Sven Kraatz. Quelle: Laura Sander
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Schönwalde-Glien

Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit von Akteuren aus dem Havelland und dem Bezirk Spandau – dafür steht das Netzwerk „Regionalpark Osthavelland-Spandau“. „Die Menschen sehen keine Landesgrenzen, sie haben einen einheitlichen Anspruch. Um sie näher zusammenzubringen, haben wir das Netzwerk 2013 gegründet“, sagte Schönwaldes Bürgermeister Bodo Oehme am Montag. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen möchte der Regionalpark auch in diesem Jahr die Spandauer ins Umland und die Havelländer nach Spandau locken.

Artenvielfalt und Radtourismus

„Man muss eben nicht weit fahren, um kulturelle Veranstaltungen zu besuchen oder Natur zu erleben“, so Elke Hube, die als ehemalige Leiterin des Spandauer Natur- und Grünflächenamtes, den Bezirk ehrenamtlich im Netzwerk vertritt. Sei es  der  Waldwichtelpfad, die Döberitzer Heide oder das Erlenbruchgelände - das Berliner Umland hat viel zu bieten. „Und weil sich auch Tiere, Gewässer und Landschaften nicht an Landesgrenzen halten, soll vor allem die Zusammenarbeit zwischen Förstern und Behördenvertretern verbessert werden“, so Elke Hube. Dass es grenzübergreifend viele Schnittstellen und jede Menge Artenvielfalt gibt, bewies der Geotag der Artenvielfalt, der im vergangnen Juni im Gebiet Eiskelle/Kuhlake stattfand. Sogar eine als ausgestorben geltende Wanzenart konnten dabei katalogisiert werden.

Da auch viele Rad- und Wanderwege die beiden Bundesländer verbinden, soll vor allem für Freizeitradler im kommenden Jahr einiges passieren. Neben der Radtour von Spandau nach Schönwalde, wo am 23. April bereits zum vierten Mal das Picknick ohne Grenzen stattfindet, oder einer Tour zum Dammwildhof Kraatz in Pausin am 10. Juni soll außerdem eine App speziell für Rad- und Wandertouristen entwickelt werden. „Wir wollen die bestehenden Touren, wie den Havellandradweg oder den Mauerradweg, durch kleinere Rundwege ergänzen. Alle Sehenswürdigkeiten, Pensionen, Gaststätten oder auch Betriebe, die regionale Produkte anbieten, sollen hier aufgeführt werden“, sagte Odett Schnegula, die in ihrer Schönwalder Pension „Rhododendrongarten“ bereits spezielle Unterbringungsmöglichkeiten für Radwanderer anbietet.

Vernetzung

Mit derzeit 34 Mitgliedern, darunter die Gemeinden Schönwalde-Glien und Dallgow-Döberitz, das Bezirksamt Berlin-Spandau sowie unter anderem die Bürgerinitiative Schönes Falkensee, die heimatkundliche Vereinigung Spandau oder der Gasthof Schwanenkrug, wächst das Netzwerk immer weiter. In vier Arbeitsgruppen zu den Themen Gastronomie und Landwirtschaft, Landschaftspflege und Naturschutz, Tourismus und Verkehr sowie Kunst und Kultur erarbeiten die Mitglieder Lösungen, die den Berliner Bezirk und das Osthavelland noch stärker vernetzten.

Von Laura Sander

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