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Havelland Neue Hoffnung für Schulweg-Sanierung
Lokales Havelland Neue Hoffnung für Schulweg-Sanierung
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02:15 11.05.2017
In Hoppenrade bleibt den Radfahrern nur holprige Grasfläche oder die Straße zum Fahren. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Ab 2020 könnten Schulkinder aus den Ortsteilen Buchow-Karpzow und Hoppenrade mit dem Rad sicherer zur Grundschule nach Wustermark kommen. Was noch im Vorjahr als nicht realisierbar eingestuft wurde, weil der entsprechende Fördertopf des Landes bis 2020 ausgeschöpft ist, scheint noch doch möglich: Der Bau eines einseitigen Gehweges – den Radfahrer nutzen können – parallel zur Landestraße 204 innerorts von Buchow-Karpzow und Hoppenrade.

„Bedingung ist, dass der Gehweg mindestens einen Meter von der Fahrbahnkante entfernt sein muss, damit es im Falle eines späteren Straßenausbaus keine Beschädigungen gibt“, erklärt Wustermarks Bauamtsleiter Wolfgang Scholz die neue Situation. Wobei eine Erneuerung der Landesstraße 204 im Bereich Wustermark beim Land sowieso nicht auf vorderen Plätzen der Prioritätenliste steht.

In einem Arbeitsgespräch beim Landesbetrieb Straßenwesen in Potsdam wurde der Gemeinde Wustermark die Möglichkeit der Förderung dieses Gehweges für 2019 in Aussicht gestellt. Weil bis Mitte 2017 ein Fördermittelantrag mit entsprechenden Unterlagen beim Land vorliegen muss, sprachen sich die Gemeindevertreter jetzt einstimmig dafür aus, 50000 Euro für die Planung und Vermessung bereit zu stellen.

„Mit dem geplanten Bau würde auch eine der wenigen Lücken im Fahrradnetz zwischen Nauen und Potsdam geschlossen werden“, freut sich Gemeindevertreter Tobias Bank (Linke). Er hatte sich gemeinsam mit dem Hoppenrader Thomas Türk (Grüne) in der Vergangenheit immer wieder auch für eine sichere Schulwegverbindung eingesetzt. Außerhalb der Orte ist der Radweg zwischen Wustermark und Potsdam längst fertig.

Ursprünglich lag im Jahr 2009 eine fertige Planung eines beidseitigen Gehwegs innerorts an der Landesstraße, der damals insgesamt 1,5 Millionen Euro gekostet hätte, vor. Doch vor allem aus Hoppenrade regte sich zunächst Widerstand der Grundstückseigentümer wegen der zu erwarteten Eigenanteile. Als die Gemeinde Wustermark schließlich den Fördermittelantrag stellen wollte (für 800 000 Euro) war der Landestopf leer und damit das Vorhaben gescheitert.

Jetzt soll der Gehweg zwischen Grundstücken und Landesstraße eine Breite von zwei Metern haben, wobei es an zwei Stellen noch kritisch werden kann, so Wolfgang Scholz. „Wir sind mit den Eigentümern in Kaufverhandlungen und suchen gleichzeitig nach Alternativlösungen.“ Er ist zuversichtlich, einen fundierten Fördermittelantrag bis zum Sommer einreichen zu können.

Selbst wenn das Projekt Gehweg vom Land Brandenburg gefördert wird, werden die Anlieger natürlich an den Baukosten beteiligt. Weit im Vorfeld soll es dazu dann Informationsveranstaltungen geben, hat der Hoppenrader Ortsbeirat gefordert.

Von Jens Wegener

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