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Neue Hoffnung für Seeburger Fußballer

Sportplatz Neue Hoffnung für Seeburger Fußballer

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln – geht es um die Seeburger und ihren Sportplatz könnte es im jahrelangen Verwirrspiel um den Standort am Staakener Weg in Kürze endlich eine Lösung geben, die das Hin und Her zwischen Investor, Gemeinde und Sportverein beendet. Lediglich der Eintrag ins Grundbuch fehle, um mit der Planung beginnen zu können.

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In den kommenden Wochen entscheidet sich endgültig, ob der SV Seeburg auf dem Platz am Staakener Weg bleiben kann.

Quelle: Marlies Schnaibel

Seeburg. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln – geht es um die Seeburger und ihren Sportplatz könnte es im jahrelangen Verwirrspiel um den Standort am Staakener Weg in Kürze endlich eine Lösung geben, die das Hin und Her zwischen Investor, Gemeinde und Sportverein beendet. Lediglich der Eintrag ins Grundbuch fehle, um mit der Planung am alten Standort beginnen zu können.

Seeburger bleiben vorsichtig

Dann ist zwar die Gemeinde Dallgow-Döberitz Besitzer des Grundstücks – bislang nicht abschließend geklärt ist jedoch, wer für den Bau der neuen Kabinen aufkommt, die so dringend benötigt werden. Bevor der Grundbucheintrag nicht erfolgt, möchte aber niemand so recht mit der Planung beginnen. „Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht und wollen kein Geld in den Sand setzen, weil der Investor vielleicht doch noch einen Rückzieher macht. Das glaube ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht mehr“, so Seeburgs Ortsvorsteher Harald Wunderlich. Trotzdem bleiben die Seeburger vorsichtig.

Fördergelder stehen auf dem Spiel

Genau das könnte ihnen nun zum Verhängnis werden. Fördergelder in Höhe 175 000 Euro vom Landessportbund stehen auf dem Spiel, reichen Verein und Gemeinde nicht bis zum Jahresende erste Planungen ein. „Das ist ganz schön knapp. Wir müssen uns zusammensetzen und vorankommen“, sagt Peter Kristke, der stellvertretende Dallgower Bürgermeister. Besprochen werden muss unter anderem, wer die Baukosten von rund 600 000 Euro trägt und wie groß die Kabinen tatsächlich werden sollen. „Wir müssen uns überlegen, ob wir einige Punktspiele des SV Dallgow nach Seeburg verlagern. Der Dallgwer Platz ist jetzt schon überlastet – das muss alles bedacht werden“, so Kristke weiter. Außerdem käme auf den Seeburger SV eine monatliche Abschreibung von rund 1000 Euro zu. „Das könnte der Verein nicht stemmen. Nicht am alten, aber auch an keinem anderen Standort“, so Wunderlich. Zwei Standortalternativen hatte die Gemeinde im Vorfeld prüfen lassen. Hinter der Havellandhalle oder an der Landesstraße 20 hätte sich der SV Seeburg alternativ ansiedeln können, wären die Rückkaufbemühungen abermals gescheitert.

Vermessung abgeschlossen

Die Fördermittel könnten die finanzielle Belastung, die de Verein tragen müsste, verringern. „Das können wir jedoch derzeit nicht kalkulieren. Die 600 000 Euro Baukoten sind eine erste Schätzung - fest steht noch nichts“, so Kristke. Die Vermessung des Geländes sei jedoch bereits abgeschlossen, alles steht in den Startlöchern. „Wir warten jetzt nur noch auf den Eintrag ins Grundbuch – dann muss bis Jahresende alles ganz schnell gehen“, so der stellvertretende Bürgermeister.

Seeburger SV

Die Vereinsmitglieder des Seeburger SV organisieren Veranstaltungen, wie den Bürgermeisterpokal oder den Feld-, Wald- und Wiesenlauf.

Neben dem Fußball gibt es die Abteilungen Reiten, Fechten, Dart, Gymnastik und Jazz-Dance.

In der Abteilung Fußball gibt es seit kurzem eine Ü35-Mannschaft für die noch Mitspieler gesucht werden. Trainiert wird immer montags von 19 bis 20.30 Uhr auf dem Platz an der Staakener Straße. Jeder Fußballbegeisterte über 35 Jahren ist zu einem Kennenlernspiel eingeladen.

Über Jahre hinweg wurden Verein und Gemeinde von einem Investor vertröstet, der seit Ende der Neunziger einen Golfplatz plante und 2003 mit der Gemeinde einen städtebaulichen Vertrag abgeschlossen hatte. Darin verpflichtete er sich unter anderem, Wege zu bauen, einen neuen Sportplatz herzurichten und den Seeburgern Geld für die örtliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, sobald der Golfplatz und ein dazugehöriges Hotel gebaut werden. Immer wieder stand der Baubeginn angeblich kurz bevor, seither warten die Seeburger Fußballer.

Von Laura Sander

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