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Havelland Neue Ideen für Falkensee
Lokales Havelland Neue Ideen für Falkensee
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01:04 26.10.2014
Elen Roge mit Gründerelan. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

„Falkensee hat so viel Potenzial“, sagt Elen Roge mit Schwung. Aber das Potenzial ist wie ein Dornröschen, es muss wachgeküsst werden. Deshalb hat die 38-jährige Falkenseerin zum 1. Gründerfrühstück eingeladen.

Sie will eine freie Gründerszene in Falkensee entwickeln. „Die ist bestimmt nicht so hip wie in Berlin, vielleicht bodenständiger. Aber es gibt hier so viele Menschen mit Ideen, da muss mehr drin sein“, sagt sie. Das Gründerfrühstück versteht sie als Kontaktbörse, da können sich Kreative mit denen treffen, die Geschäftsideen fördern wollen und können. Egal, ob jemand als Einzelunternehmer oder als Firma starten will.

Elen Roge ist Ur-Falkenseerin, die von hier aus die Welt erkundet hat. Nach der Schule machte sie eine kaufmännische Lehre in Berlin, sie war in den neunziger Jahren dabei, Märkte einer Großenhandelskette in Brandenburg aufzubauen. Bei der IHK in Berlin machte sie im Abendstudium eine Aus- und Weiterbildung zur Fachwirtin bis zur Betriebswirtin. Dabei hat sie alle Hierarchiestufen eines Unternehmens durchlaufen.

Ideen aus der ganzen Welt

Ihre Energiequelle liegt nicht in Falkensee. Hier wohnt sie, pflegt ihre Mutter. Ihre Ideen holt sie sich aus der ganzen Welt. Geprägt haben sie dabei ihre Jahre in London. „Ich wollte eigentlich mein Englisch aufpolieren“, erzählt sie. Dafür kündigte sie, nahm ihre Ersparnisse und fuhr nach England. Als unbezahlte Praktikantin fing sie an, schlug sich durch, arbeitete sich hoch. „Das waren intensive, produktive Jahre“, sagt sie rückblickend. Besonders ihr arabischer Chef hat sie geprägt. „Der gab nie auf, der kämpfte sich durch“, sagt sie. Und er gab ihr Kraft: Wenn er es schafft, schaff ich es auch. Sie war dabei, mit ihm ein Hotel aufzubauen. Nahm ihre Kenntnisse mit nach Deutschland, arbeitete einige Jahre in Hamburg und beriet potenzielle Geschäftsgründer. Hierher brachte sie auch ihre Kenntnisse von Crowdfunding und Crowdinvesting ein. „Es geht darum, Geld zu finden für Projekte oder Firmen, und Geld einzubringen“, sagt sie. Das Thema ist in letzter Zeit groß geworden. Private Leute fördern Vorhaben, die sie spannend und interessant und erfolgversprechend ansehen.

Gründerwoche

Im November wird eine „Gründerwoche Deutschland“ abgehalten. Falkensee ist mit zwei Angeboten beteiligt.

Zum 1. Gründerfrühstück wird für den 1. November um 8 Uhr ins Café Thonke nach Falkensee eingeladen. Eintritt frei.
Eine kostenlose Beratung für Existenzgründer findet am 4. November zwischen 9 und 14 Uhr bei Schackert Werbung & Marketing, Bahnhofstraße 87, statt.

Und weil Elen Roge selbst vor Ideen übersprudelt, hat sie auch den Businesswettbewerb Berlin-Brandenburg mit ins Leben gerufen und wirkt als Business Angel. „Das sind Leute, die kleine Ideen mit etwas Geld anschieben“, sagt sie. Dazu bedarf es allerdings mehr, als einen flotten Businessplan auf den Tisch zu legen. „Viele träumen immer gleich von der Weltkarriere“, hat sie beobachtet. Sie will den Leuten helfen, sich selber zu finden, die Sache gründlich und ordentlich anzugehen.

Beim Gründerfrühstück können erste Kontakte entstehen. Elen Roge lädt dazu für den 1. November ins Café Thonke. „Für Falkensee ist das ein bunter, lebendiger Punkt“, freut sie sich über den Ort.

Kontakt: über Telefon  (03322) 293 89 55

Von Marlies Schnaibel

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