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Havelland Neue Kirche in Falkensee
Lokales Havelland Neue Kirche in Falkensee
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02:15 05.02.2016
Das Kirchengebäude in der Slabystraße. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg will in Falkensee einen Kirchenneubau errichten. Ins Auge gefasst hat sie dafür jetzt ein städtisches Grundstück auf der Ecke Finkenkruger/Schwarzburger Straße mit einer Größe von 2151 Quadratmetern. Das Areal war ihr von der Kommune neben anderen Grundstücken angeboten worden. Der Stadtentwicklungsausschuss hat empfohlen, dass die Neuapostolische Kirche die Fläche für ihren Zweck nutzen kann.

„Wir bemühen uns seit zwei Jahren um ein geeignetes Grundstück“, sagte Dieter Wendt, Leiter der Bauabteilung für die Länder Berlin und Brandenburg. An dem neuen Standort sollen die beiden Kirchengemeinden Finkenkrug und Falkensee zusammengeführt werden, die heute noch eigene Kirchen im Paul-Simmel-Weg beziehungsweise in der Slabystraße haben. „Auch wir sind vom Rückgang der Gottesdienstbesucher betroffen, außerdem ändert sich die Altersstruktur“, sagt Wendt. So soll das neue Gebäude barrierefrei sein und Versammlungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen aufweisen. Die alten Gebäude hingegen würden dem heutigen Standard nicht mehr entsprechen.

Dieter Wendt freut sich über das Votum des Ausschusses, hofft auf den schnellstmöglichen Abschluss des Kaufvertrages, sofern die Stadtverordneten ebenfalls zustimmen. Der Saal des Neubaus soll 200 Plätze erhalten. Zwar kommen derzeit etwa 140 Menschen zu den Gottesdiensten in die Slabystraße und 100 in den Simmelweg. Doch da die Zahlen stetig zurückgehen, rechnet Wendt mit Fertigstellung des Neubaus – in zwei bis drei Jahren – mit nur noch etwa 200 Gottesdienstbesuchern.

Die Gesamtfläche des Gebäudes soll rund 500 Quadratmeter betragen. Zwei große angrenzende Räume werden mit Schiebetüren versehen, die bei Veranstaltungen geöffnet werden können, so dass ein großer Bereich zur Verfügung steht. Es soll eine Teeküche geben und die Pfeifenorgel aus der Slabystraße ins neue Gebäude umgesetzt werden. Wie dieses letztlich aussehen wird, steht indes noch nicht fest. Das kirchliche Architektenbüro hat erst einmal zwei Varianten entworfen, die in den kirchlichen Gremien aber noch beraten werden müssen. Am Ende jedoch gilt: „Wir passen uns der Umgebungsbebauung an“, so Wendt. Der Vorplatz soll so gestaltet werden, dann man dort auf Bänken verweilen kann. Pro 30 Besucher wird ein Parkplatz veranschlagt. Ein Kriterium bei der Auswahl des Standortes war auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und dass er sich im Ort befindet und nicht am Rand. Zwar hatte sich Wendt auch auf dem privaten Markt umgesehen und passende Grundstücke gefunden, „doch die Eigentümer wollten nicht verkaufen“, so der Leiter der Bauabteilung die Kirche.

Die beiden jetzigen Standorte will die Neuapostolische Kirche behalten. Sie plant dort Wohnungsbau. Dazu ist vorgesehen, im Paul-Simmel-Weg die Baracke und das Wohnhaus mit seiner zu engen Treppe abzureißen und dort ein Mehrfamilienhaus zu errichten. Anders in der Slabystraße. „Wir wollen die Gebäude dort umfunktionieren“, sagt Wendt. So wird der Saal zu Wohnzwecken umgebaut und das dahinter liegende Wohnhaus wieder für den eigentlichen Zweck genutzt. Erst vor zehn Jahren waren die Gebäude saniert worden. Auf eine Anregung aus dem Stadtentwicklungsausschuss hin kann Wendt sich auch vorstellen, dass man auf den Grundstücken sozialen Wohnungsbau betreibt.

Von Andreas Kaatz

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