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Neue Kita in Dallgow geplant

Vorentwurf für Kindertagesstätte vorgestellt Neue Kita in Dallgow geplant

Es wird eine neue Kita in Dallgow geben, soviel steht fest. Das Archtiekturbüro Petzihoss stellte den Vorentwurf für das eingeschossige Gebäude am Dienstagabend vor: 45 Kindergarten- und 50 Krippenkinder sollen betreut werden können. Doch das Konzept und der Standort sorgen für einigen Diskussionsbedarf.

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Bis es soweit ist und es für KInder in Dallgow-Döberitz eine neue Kita gibt, wird wohl noch eine Menge Zeit vergehen.

Quelle: Norbert Stein

Dallgow-Döberitz. Dass eine neue zusätzliche Kindertagesstätte in Dallgow gebaut wird, steht inzwischen fest. Und auch am Standort gibt es nichts mehr zu rütteln: Das Gebäude wird in der Straße am Reitplatz entstehen, eine Anliegerstraße, die von der Bahnhofstraße abgeht. „Jedoch wird es bei dem Grundstück wahrscheinlich noch Veränderungen und weitere Erschließungen geben. Dazu muss sich aber die Verwaltung noch positionieren“, sagte die zuständige Architektin Angela Petzi. Sie stellte das Konzept in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung in Dallgow-Döberitz vor.

Es gebe Überlegungen, ein Grundstück hinzuzunehmen und dadurch die Situation in der engen Anliegerstraße zu entlasten, so Petzi. Die Kosten für das insgesamt 1229 Quadratmeter große Gebäude (Netto-Nutzfläche) werden auf etwa 2,5 Millionen Euro geschätzt.

In der Kita wird es Plätze für insgesamt 50 Krippen- und 45 Kindergartenkinder geben. Großen Wert wird auf die Einteilung in verschiedene Gruppenbereiche gelegt: Maximal zehn Kleinkinder sollen in der Krippe und nicht mehr als 15 Kinder im Kitabereich betreut werden.

Das nicht unterkellerte und eingeschossige Gebäude ist sehr kompakt geplant. Zudem sollen ein überdachter Terrassenbereich, eine großzügige Eingangszone als Barriere zur Straße, Fahrradstellplätze und ein Außenspielbereich entstehen. Zudem ist ein Flachdach geplant, das begrünt werden soll. „Es wird auch ein Farb- und Materialprojekt geben, womit wir gewisse Akzente setzen wollen“, sagte Angela Petzi.

Per Gesetz sind 3,5 Quadratmeter Spielfläche vorgeschrieben: „Kinder werden dort ihre optimale pädagogische Spielfläche erhalten“, sagt Angela Petzi.

Das Herzstück des Gebäudes wird ein Mehrzweckraum für Spiele und Veranstaltungen sein. Außerdem soll eine Kinderküche und ein Kreativwerkraum entstehen. Natürlich werden auch eine geräumige Küche sowie ein Lager-, Technik- und Hausmeisterraum nicht fehlen. Auch mehrere Garderoben, Wasch- und Materialräume sind eingeplant. Die Eingangszone soll so gestaltet werden, dass es möglich ist, dort möglichst viele Kinderwagen abzustellen, erklärte Petzi.

Lothar Ladewig (Freie Wähler) kritisiert an dem Entwurf, dass der Verkehr nicht abfließen kann, wenn Eltern ihre Kinder morgens von der Bahnhofstraße aus anfahren. Für ASB-Geschäftsführer Ulf Hoffmeyer-Zlotnyk wird die Elternarbeit in dem Konzept des Architekturbüros zu wenig betont: Er wünscht sich einen Elternraum oder -café. Dem stimmt auch Grünen-Gemeindevertreterin Petra Budke zu: „Starke Eltern führen zu starken Kindern“, sagte sie.

Von Melanie Höhn

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