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Havelland Neue Kita in Elstal geplant
Lokales Havelland Neue Kita in Elstal geplant
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18:08 28.09.2017
Die Kita „Sonnenschein“ in Elstal soll erweitert werden. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Dass in der Gemeinde Wustermark in zwei, drei Jahren eine zusätzliche Kindereinrichtung benötigt wird, ist unstrittig. Bei dem zu erwartenden Zuzug in Elstal (Heidesiedlung und Olympisches Dorf) und weiterer Bebauung in der Gemeinde hat auch der Landkreis Havelland im Kita-Bedarfsplan für Wustermark ein Plus von 440 Kindern im Alter von 0 bis 12 Jahren prognostiziert.

Nur hat Wustermark eigentlich nicht das Geld, um selbst eine solche Einrichtung zu bauen. „Wir sind mit dem Erweiterungsbau für die Grundschule Wustermark und dem möglichen Schulzentrum Elstal mit Sporthalle und neuer Grundschule finanziell ausgelastet“, sagt Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos). Deshalb soll aus Sicht der Gemeindeverwaltung möglichst ein freier Träger eine Kita errichten und betreiben. Die Gemeindevertreter haben jetzt den Bürgermeister ermächtigt, ein entsprechendes Interessenbekundungsverfahren in die Wege zu leiten.

„Wichtig dabei“, sagt Linken-Fraktionschef Tobias Bank: „Es soll ein Verfahren sein, dass viele freie Träger anspricht, nicht nur auf einen zugeschnitten wird.“ Er schlägt deshalb auch vor, den später zu erarbeitenden Ausschreibungstext im Sozial- und im Hauptausschuss der Gemeindevertretung zu beraten.

Einen ersten Erfolg können die Wustermarker schon verbuchen: Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses des Landkreises haben vor wenigen Tagen entschieden, dass die Gemeinde Wustermark für den Kita-Neubau etwa 750 000 Euro Fördermittel bekommt, unabhängig davon, ob ein freier Träger baut. „Wir freuen uns natürlich sehr, aus dem Fördertopf von Bund und Land Mittel zu bekommen, weil wir damit den gemeindlichen Anteil an dem Vorhaben senken können“, so Holger Schreiber.

Zunächst aber muss ein Standort für die neue Kita gefunden werden. Klar ist bisher nur, dass sie in Elstal entstehen wird. Favorit ist ein Areal am Radelandberg, „aber es gibt noch Alternativen. Auch ein Fläche, die der Gemeinde gehört“, so der Bürgermeister. Die Baukosten wurden auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.

Derzeit gibt es vier kommunale Kindertagesstätten in der Gemeinde Wustermark und eine in freier Trägerschaft. Für den Verwaltungschef ist es nicht nur der finanzielle Aspekt, der für einen freien Träger spricht: „Die Trägervielfalt ist vom Landkreis gewünscht. Die Eltern haben so mehr Möglichkeiten auszuwählen.“ Die Sorgen einiger Gemeindevertreter, dass Kitaerzieherinnen bei einem freien Träger schlechter bezahlt würden als in einer kommunalen Kita, teilt Schreiber nicht. „Das ist doch im Vorfeld vertraglich regelbar. Wir werden darauf achten, dass es dort keine Unterschiede gibt.“

Zudem sieht Schreiber einen weiteren Vorteil: „Unsere ohnehin schon stark belastete Verwaltung wäre etwas entlastet, wenn sich ein freier Träger um Planung und den Bau der neuen Kita kümmert.

Parallel zu dem Neubau muss die Gemeinde in der kommunalen Kita „Spatzennest“ in 2019 den bisherigen Hortbereich umbauen, wenn die etwa 100 Hortkinder in die Räume in der Grundschule umziehen. Außerdem steht die Aufstockung der Kita „Sonnenschein“ ab 2018 auf der Tagesordnung.

Von Jens Wegener

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