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Neue Kita wird Familienzentrum

Brieselang Neue Kita wird Familienzentrum

Der Arbeitersamariterbund will in Brieselang eine neue Kita als Familienzentrum errichten. Dadurch sollen weitere 100 Betreuungsplätze geschaffen werden, auch eine Eltern-Kind-Gruppe ist geplant. Mit der Fertigstellung wird voraussichtlich im Sommer 2018 gerechnet. Die Gemeinde hat die Aufnahme in den Kita-Bedarfsplan empfohlen.

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Seit Jahren ein Schandfleck: der alte Penny-Markt in Brieselang.
 

Quelle: Tanja M. Marotzke

Brieselang.  Für das Gelände des alten Penny-Marktes in der Rotdornallee könnte es nach vielen Jahren des Leerstands demnächst wieder eine Verwendung geben. Der Arbeitersamariterbund (ASB) will dort in Kooperation mit einer Elterninitiative eine neue Kindertagesstätte als Familienzentrum etablieren. 100 zusätzliche Kita-Plätze sollen entstehen.

Die Brieselanger Gemeindevertreter haben jetzt dafür gestimmt, die Aufnahme dieser Plätze in den Kita-Bedarfsplan des Landkreises zu empfehlen. Denn schon jetzt kann sie die Nachfrage nach Plätzen nicht decken, und auch für die nächste Zeit – bis Sommer 2017 – zeichnet sich ab, dass deren Zahl in der Gemeinde nicht ausreichen wird. Zudem rechnet man auch im Anschluss daran mit einem steigenden Bedarf.

 Aus diesem Grunde hatte die Gemeinde in der Vergangenheit bereits Gespräche mit Investoren, Betreibern und dem Landkreis geführt, um weitere Kita-Projekte zu realisieren. Kürzlich erst gaben die Gemeindevertreter für drei weitere Vorhaben grünes Licht. Dabei hatten sie sich für die Aufnahme von 171 zusätzlichen Kitaplätzen in den Kitabedarfsplan ausgesprochen. Dies betrifft eine Kapazitätserweiterung der Kita „Zeestower Mäusenest“ um bis zu 31 Plätze bis Ende 2017, zudem will die Hoffbauer-Stiftung aus Potsdam eine neue Kita mit mindestens 80 Plätzen errichten. Die Eröffnung ist für Anfang 2018 geplant. Darüber hinaus möchte die Betreiberin der Kita „Wölkchen“ in Falkensee eine Einrichtung mit mindestens 60 Plätzen schaffen und dort ihr Konzept der Montessori-Pädagogik umsetzen.

Wenn es mit dem Penny-Markt klappt, wird es aber auch keine kurzfristige Angelegenheit sein. „Wir gehen davon aus, das wir es bis zum Sommer 2018 schaffen“, sagte Ulf Hoffmeyer-Zlotnik vom ASB. Allein die Bauzeit wird mit einem Jahr veranschlagt.

Vorgesehen ist, dass im Krippenbereich vier Gruppen mit jeweils zehn Kindern eingerichtet werden sowie im Kindergartenbereich vier Gruppen mit jeweils 15 Kindern. Allerdings soll auch die Möglichkeit bestehen, bis zu zehn behinderte Kinder aufzunehmen und auf die Gruppen zu verteilen, so dass sich die Gesamtzahl der Plätze dadurch verringern kann.

Geplant ist zudem auch, die Eltern in die Bildungsarbeit stärker einzubeziehen und eine Eltern-Kind-Gruppe zu integrieren, wie Bettina Hegewald vom ASB sagt. Dabei würden die Eltern durch pädagogische Kräfte betreut. In Falkensee gibt es bereits zwei Eltern-Kind-Gruppen.

Von Andreas Kaatz

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