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Neue Leitung im Nauener Familienzentrum

Annett Lahn ist seit Januar Ansprechpartnerin Neue Leitung im Nauener Familienzentrum

Das Nauener Familien- und Generationenzentrum hat ein neues Gesicht. Annett Lahn leitet seit Januar den frisch renovierten Treffpunkt für Jung und Alt in der Ketziner Straße. Der Kontakt zu Menschen und ein abwechslungsreiche Arbeitsalltag sind für die 38-Jährige, die jahrelang als freie Journalistin gearbeitet hat, unverzichtbar. In Nauen hat sie ihren Traumjob gefunden.

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Ihre Tür steht immer offen – Annett Lahn ist die neue Leiterin des Familien- und Generationenzentrums.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Nauen. Das Nauener Familien- und Generationenzentrum hat ein neues Gesicht. Annett Lahn leitet seit Januar den frisch renovierten Treffpunkt für Jung und Alt in der Ketziner Straße.

Seit sie ihr Büro im ersten Stock bezogen hat, steht das Telefon nicht mehr still. Sie ist Anlaufstelle für Mieter des Zentrums, aber auch für Eltern, Kursteilnehmer oder engagierte Senioren. „Es steht eigentlich immer jemand in meiner Tür. Das ist toll, denn so komme ich mit den Leuten ins Gespräch und baue bei ihnen gleich die Hemmung ab, einfach mal vorbeizuschauen.“ Denn ganz nach dem Motto „Bildung, Beratung, Freizeit für alle Generationen“ sieht Lahn ihre Herausforderung darin, so viele Menschen wie möglich in das Zentrum zu bringen. „Der erste Schritt ist getan, wenn alle Mieter eingezogen sind und sich kennengelernt haben. Nur so können Anknüpfungspunkte zwischen den Generationen und ihrem Angebot entstehen“, so die 38-Jährige. „Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und möchte vermeiden, dass im Haus Anonymität entsteht.“ Mit dem Jugendklub der Johanniter Unfallhilfe ist bereits im Februar Leben in das Generationenzentrum eingezogen. „Ab März wird es außerdem eine Eltern-Kind-Gruppe geben. Hier werden Kleinkinder gemeinsam mit ihren Eltern auf den Kita-Alltag vorbereitet“, so Annett Lahn. Die Demenzberatung und das Kompetenzzentrum Havelland sind mit ihrem Beratungsangebot ebenfalls bereits aktiv, im März zieht der Landkreis mit seinem Pflegestützpunkt ein. Mit dem letzten Bauabschnitt Mitte Mai und dem Anbau des Fahrstuhls, werden die oberen Etagen dann tatsächlich auch für alle Besucher zugänglich sein. „Dann feiern wir eine Einweihungsparty mit allen Mietern und interessierten Nauenern. Noch bleibt eine Menge zu tun – das alles in einer 30-Stunde-Woche zu schaffen wird meine größte Herausforderung“, lacht sie.

Zur Person

Annett Lahn ist in Nauen geboren, in Brieselang aufgewachsen und in Falkensee zur Schule gegangen. Sie ist eine Havelländerin durch und durch.

In Potsdam , wo sie heute mit ihren beiden Kindern lebt, hat die 38-Jährige an der Universität Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Psychologie studiert.

In der Nauener MAZ-Redaktion kam Annett Lahn 1997 das erste Mal mit dem Lokaljournalismus in Berührung. Bis Ende 2015 schrieb und fotografierte sie für den Havelländer Lokalteil.

Sie arbeitete außerdem unter anderem im Deutschen Bundestag in Berlin und der Potsdamer Beratungsstelle „Kita-Tipp“.

Veranstaltungssaal, Krabbelraum, Beratungsstelle und Bibliothek des Zentrums sind gefragt und werden von unterschiedlichen Gruppen, Klubs und Beratern genutzt. Die Organisation liegt in der Hand der geborenen Nauenerin. „Ich übernehme eigentlich alle Aufgaben rund um das Gebäude – von Hausmeistertätigkeiten bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.“ Schon bald soll in Zusammenarbeit mit der Nauener Pressestelle ein Internetauftritt entstehen, der über das Kursangebot und Veranstaltungen im Zentrum informiert. Um noch mehr Leute zu erreichen wird das Haus künftig außerdem in den sozialen Medien, wie Facebook und Co., vertreten sein. Der ständige Kontakt zu Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen und der abwechslungsreiche Arbeitsalltag sind für die 38-Jährige, die jahrelang als freie Journalistin gearbeitet hat, unverzichtbar.„Ich habe die Vielseitigkeit und Flexibilität dieses Berufes immer geschätzt. Trotz verschiedener Jobs und Tätigkeiten im Havelland und Potsdam bin ich immer wieder zum Journalismus zurückgekehrt“, so die zweifache Mutter. „Ich hätte nicht gedacht, dass es eine vergleichbar abwechslungsreiche Arbeit im öffentlichen Dienst gibt. Nach langer Suche bin ich nun endlich angekommen.“

Von Laura Sander

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