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Neue Mitarbeiterin in der Tourist-Information

Rathenow Neue Mitarbeiterin in der Tourist-Information

Manuela Knabe arbeitet seit Anfang März in der Rathenower Tourist-Information auf dem Freien Hof. In der Tourismus-Branche hat sie schon einige Erfahrungen gesammelt. Unter anderem kennt man ihr freundliches Gesicht aus dem Rathenower Optikpark.

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Manuela Knabe (li.) ist die neue Mitarbeiterin in der Tourist-Information auf dem Freien Hof 5. Susann Goldau, die Geschäftsführerin der Tourismusvereins Westhavelland, freut sich über die Verstärkung.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Wem es in der Stadt Rathenow an Freundlichkeit mangelt, der sollte hin und wieder einen Abstecher in die Touristinformation des Tourismusvereins Westhavelland machen. In dem gemütlichen Büro am Freien Hof 5, gleich hinter der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, erhält man immer ein Lächeln – egal mit welchem Anliegen man vorstellig wird. Das gehört einfach zum Service dazu.

Seit einigen Wochen allerdings wird man aus einem neuen Gesicht angestrahlt, das Manuela Knabe gehört. Anita Sanselzon, die den Laden gemeinsam mit Christiane Wand lange geschmissen hat, befindet sich im wohl verdienten Ruhestand. Um die Qualität der Beratung aufrecht zu erhalten, hat es einen fast nahtlosen Übergang gegeben. Offiziell ist Manuela Knabe seit Anfang März in Amt und Würden. Um das Geschäft kennen zu lernen, hat sie den beiden alt gedienten Mitarbeiterinnen aber schon vorher über die Schulter geschaut.

Von der Pike auf lernen musste Manuela Knabe das touristische Geschäft freilich nicht. Seit dem Jahr 2006 ist die gelernte Gärtnerin für Obstbau in der Branche tätig. Beim Tourismusverband hat sie gearbeitet, im Optikpark war sie angestellt, und einige werden sie vielleicht aus dem Kaiserbahnhof kennen, wo die 1963 Geborene im Bugajahr Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stand.

Nun also der Tourismusverein, wo Manuela Knabe dank einer kreislichen Förderung erst mal bis zum kommenden Frühjahr angestellt ist. Und jetzt schon auf eine Verlängerung der Förderung hofft. Das tut auch Susann Goldau, die Vorsitzende des Vereins. Als diese die Bewerbung Manuela Knabes auf dem Tisch hatte, musste sie nicht lange überlegen. „Für uns war die Erfahrung wichtig“, sagt Goldau. Jemanden einzuarbeiten, der noch nie in der Branche tätig war, sei sehr aufwendig. Bei Manuela Knabe hingegen könne man vieles voraussetzen. Das mache die Einarbeitung für beide Seiten leichter.

Dennoch gibt es einiges, das Manuela Knabe sich aneignen muss. Vor allem vor den Stadtführungen, die sie irgendwann zu bestreiten hat, ist der Respekt groß. Deshalb wird sie Christiane Wand, die seit Jahren Besuchergruppen führt, ein paar Mal begleiten, eh sie die Sache alleine angeht.

Andere Aufgaben bereiten der „Neuen“ weniger Herzklopfen. Alles, was mit dem Internet zu tun hat, liegt ihr. Und deshalb wird sie sich damit beschäftigen, den Internetauftritt des Tourismusvereins noch ein bisschen übersichtlicher zu machen. Auch das Gastgeberverzeichnis könnte – da sind sich die Verantwortlichen des Tourismusvereins einig – eine Überarbeitung vertragen. Und weil der bloße Wille nicht reicht, hat Manuela Knabe schon damit begonnen, die Anbieter anzuschreiben und um Zuarbeit zu bitten.

Diese Vielfalt ist es, die ihr an dem Job gefällt. Planen und organisieren auf der einen Seite, beraten und informieren auf der anderen. „Ich freu mich, wenn ich mit Menschen zu tun habe“, sagt sie. „Den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen, wäre mir zu eintönig.“

Irgendwann, wenn man den ganzen Tag geredet, beraten und informiert hat, ist es aber auch genug der Kommunikation. Dann ist Manuela Knabe froh, dass sie einen kleinen Garten hat, in den sie sich zurückziehen kann, um zu entspannen und Kraft zu tanken. Und weil sie – wie oben erwähnt – das Obst-Gärtnern richtig gelernt hat, baut sie einiges an, was in der Küche verwertet werden kann. Sogar Erdbeeren, die sie wegen einer Allergie einst zur Aufgabe des erlernten Berufes zwangen, finden sich in ihrem Beet. Es geht ja nicht um Tonnen, die gepflückt werden müssen. Aus heutiger Sicht kann man sagen, dass die Allergie durchaus ihr Gutes hatte. Denn ohne sie wäre der Tourismusverein um ein freundliches Lächeln ärmer. Und das müsste man doch sehr bedauern.

Verein mit 77 Mitgliedern

Der Tourismusverein Westhavelland hat 77 Mitglieder. Neben touristischen Anbietern – Gaststätten, Pensionen, Hotels und ähnlichen – haben auch die Städte Rathenow und Premnitz eine Mitgliedschaft. Und seit Anfang dieses Jahres ist auch das Amt Rhinow mit von der Partie.

Die Tourist-Information auf dem Freien Hof 5 wird vom Tourismusverein betrieben. Christiane Wand und Manuela Knabe kümmern sich in der Saison, die Karfreitag beginnt, an sieben Tagen in der Woche von 10 bis 18 Uhr um Besucher.

Im Internet kann man sich informieren unter www.tourismusverein-westhavelland.de

Von Markus Kniebeler

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