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Neue Standortleiterin bei Amazon

Brieselang Neue Standortleiterin bei Amazon

Das Amazon-Logistikzentrum in Brieselang hat eine neue Standortleiterin. Sylvia Reichardt kümmert sich jetzt um die Geschicke des Betriebes, in dem derzeit 760 Mitarbeiter tätig sind, fast 60 Prozent davon unbefristet.

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In Leipzig geboren: Sylvia Reichardt.

Quelle: Andreas Kaatz

Brieselang. Sportlich ist die neue Standortleiterin von Amazon in Brieselang auf jeden Fall. Sofern es ihre Zeit zulässt, spielt Sylvia Reichardt Tennis und das sogar im Punktspielbetrieb. Aber auch Volleyball gehört zu ihren Vorlieben. Eine Zeit lang hatte die Diplom-Sportlehrerin auch als Sportmanagerin gearbeitet, half im Jahre 2002 mit, die Volleyball-Weltmeisterschaft in Deutschland zu organisieren. Seit 2009 ist die 38-Jährige nun bei Amazon, anfangs in Leipzig.

Das Logistikzentrum in Brieselang ist für Sylvia Reichardt die erste Station als Standortleiterin. Sie „beerbte“ dort Karsten Müller, der nun eine andere Funktion bei Amazon übernommen hat und sich von Berlin aus europaweit um die Rekrutierung neuer Mitarbeiter kümmert. „Brieselang ist ja ein relativ kleiner Standort, der Teamzusammenhalt ist hier sehr gut“, schildert die gebürtige Leipzigerin ihre ersten Eindrücke, seit sie im Mai ihre neue Arbeit im Havelland aufgenommen hat. Zuvor war sie noch in Prag, baute dort einen Amazon-Standort mit auf. Bleiben wollte sie in der tschechischen Hauptstadt aber nicht, auch eine angebotene Stelle in Frankreich schlug sie aus. „Dass es Brieselang geworden ist, hängt auch damit zusammen, dass Leipzig nur anderthalb Autostunden entfernt ist“, meint Sylvia Reichardt, die zudem einen Abschluss als Diplom-Kauffrau hat.

In Brieselang unterstehen ihr jetzt 760 Mitarbeiter, davon haben fast 60 Prozent einen unbefristeten Arbeitsvertrag. „In den nächsten Wochen sind 80 Neueinstellungen geplant, die bis Ende dieses Jahres befristet sind“, sagt Sylvia Reichardt. Allerdings sei es auch gelungen, zu Ende Juni weitere 13 Mitarbeiter in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis zu übernehmen. Deutschlandweit liegt der durchschnittliche Anteil unbefristeter Amazon-Verträge bei 80 Prozent.

Neu in Brieselang ist, dass es seit 1. Januar dieses Jahres die Stelle einer hauptamtlichen Gesundheitsmanagerin gibt – wie mittlerweile an allen Amazon-Standorten. „Wir sind dabei, ein Gesundheitsmanagement aufzubauen“, sagt die 38-Jährige. Ziele sind die Prävention und Gesundheitsangebote an die Mitarbeiter. „Wir kooperieren dabei auch mit der AOK, in der sehr viele Mitarbeiter sind, sowie mit einem Fitnessstudio“, sagt die Standortleiterin. So habe es sich beispielsweise ergeben, dass es bei vielen Mitarbeitern „großen Nachholebedarf bei Knie- und Rumpfstabilität“ gibt. Momentan läuft gerade ein Yoga-Kurs, Anfang Juni gab es Gesundheitstage. Zudem habe Amazon eine Prämie eingeführt, um damit das Gesundbleiben der Mitarbeiter zu belohnen. Darüber hinaus werden alle Arbeitsstationen unter die Lupe genommen, um die Belastungen für die Mitarbeiter zu prüfen. Bis September sollen außerdem alle Stationen mit höhenverstellbaren Arbeitsplätzen ausgestattet werden.

Auch in Zukunft will Amazon daran festhalten, sich in der Region zu engagieren, wie Sylvia Reichardt bekräftigte. „Beim Brieselanger Sommerfest am Wochenende am Nymphensee werden wir auch einen Stand von Amazon aufbauen“, kündigt sie an. Zudem soll es weiterhin Spenden an verschiedene Vereine und Organisationen vor Ort geben, wie zuletzt unter anderem ans Tierheim Falkensee, den Kreisseniorenbeirat, den Verein Traglinge oder an zwei Schulen. Es soll auf jeden Fall bei der Philosophie bleiben, eher kleinere Spenden an viele Empfänger zu verteilen.

Ob es auch in Zukunft den von Amazon initiierten Storyteller Kids Wettbewerb für Grundschüler geben wird, ist nach Aussage von Pressesprecher Stephan Eichenseher derzeit offen. So sehe die Vereinigung Lobby-Control darin eine unerlaubte Werbung an Schulen. Somit sei der Vorwurf jetzt Thema in einigen Kultusministerien, unter anderem in Hessen. Auch in Brieselang haben in diesem Jahr wieder mehrere Grundschulen aus der Region daran teilgenommen.

Von Andreas Kaatz

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