Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Neue Wege zur Falkenseer Stadthalle
Lokales Havelland Neue Wege zur Falkenseer Stadthalle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:45 06.05.2016
Der Anna-von-Gierke-Weg führt direkt auf die Ostseite der Stadthalle zu. Quelle: Tanja M. Marotzke
Anzeige
Falkensee

Noch gibt es die Bushaltestelle „Stadthalle“ nicht. Aber vorstellbar ist sie. Zu denen, die sich so einen Haltepunkt wünschen, gehört Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD). „Damit wären Besucher dichter an die Stadthalle zu bringen, ohne das Auto zu nutzen“, sagt er, „aber eine solche Haltstelle wäre auch für das Musiksaalgebäude gut. Das dort untergebrachte BBZ bietet vor allem für ältere Falkenseer Kurs- und Gesprächsangebote.“

Müllers Traum von einer Buslinie über die Scharenbergstraße hängt mit der gesamten Verkehrsentwicklung des Bereichs um die neue und die alte Stadthalle zusammen. Die sogenannte Bereichsuntersuchung lässt derweil auf sich warten. Sie sollte Grundlage für weitere Entwicklungen sein, darin soll unter anderem die Scharenbergstraße geöffnet und mit der Bahnhofstraße verbunden werden.

Andere Projekte sind da schon weiter. So ist ein ganzes Netz von Fußwegen entstanden, das an Falkenseer Persönlichkeiten erinnert: Der Erna-Offeney-Weg und der Fritze-Müller-Weg führen am Bürgeramt vorbei zur Poststraße. Der Zank-Gericke-Weg und der Adolf-Haferland-Weg kommen von der Bahnhofstraße auf das Areal des Parkplatzes Scharenbergstraße zu. Ein fünfter Weg ist fast fertig, er führt direkt auf die neue Stadthalle zu und erinnert an die Sozialpädagogin Anna von Gierke. Der bisher etwas enge, dunkle Zank-Gericke-Weg wird neu gestaltet, wenn nach dem Abriss der alten Kaufhalle dort ein Komplex aus Wohnungen und Geschäften entsteht.

„Die Querverbindungen sind auch mit dem Hintergrund entstanden, dass an der Scharenbergstraße weitere Wohn- und Geschäftshäuser entstehen“, sagte Heiko Müller. Mit dem Asia-Haus ist die Reihe eröffnet worden.

Andere Fuß- und Radverbindungen bestehen auf der Westseite der Stadthalle zur Ringpromenade. Eine neue Brücke über den Schlaggraben sei aber nicht geplant.

Weil nicht nur Fußgänger und Radfahrer zu Veranstaltungen in die Stadthalle kommen, wird der Autoverkehr mit besonderem Interesse beobachtet. Der Park-and-Ride-Parkplatz bietet 247 Plätze (plus acht weitere Plätze für Menschen mit Behinderungen) an. Daneben befindet sich ein unbefestigter Bereich, der ebenfalls von Autofahrern zum Parken genutzt wird. Insgesamt stehen fast 400 Parkplätze zur Verfügung.

„Bisher ist das Verkehrskonzept aufgegangen“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. Tagsüber werden die Parkmöglichkeiten von Pendlern genutzt, am Nachmittag und Abend von Besuchern der Stadthalle. So sei das auch bei ausverkauften Veranstaltungen wie dem Handballspiel gegen die Berliner Füchse oder der Schlagerparty mit Cora kein Problem gewesen. „Die Erfahrung zeigt, dass der Platz sonst am Abend oder an den Wochenenden eher leer ist“, sagte Müller, da gehe das Konzept der Doppelnutzung auf. Der Praxistest einer Großveranstaltung tagsüber am Werktag steht allerdings noch aus. „Wir sind im Gespräch mit Veranstaltern von Messen und Kongressen und denken dann über einen Shuttle vom Parkplatz Rosentunnel nach“, sagte der Verwaltungschef.

Über die Erweiterung der Parkkapazität in dem Bereich ist schon mehrmals diskutiert worden. So könnte auf dem unbefestigten Teil ein Parkhaus entstehen, ein Teil des Pendlerparkplatzes könnte ein Parkdeck erhalten.

Von Marlies Schnaibel

Seit Donnerstag sind 84 Mädchen und Jungen von 8 bis 14 Jahren aus dem Havelland und Berlin zum Kirchencamp in der Fouqué-Grundschule Nennhausen. Wie hilft Glaube, den roten Faden durch das Leben zu finden oder was muss ich selbst tun um auf den richtigen Lebensweg zu bleiben? Das sind Fragen, über die diskutiert wird.

09.05.2016

Etwas ganz Besonderes gibt es am Sonnabend, dem 7. Mai, zum landesweiten Tag des offenen Ateliers auf dem Kunsthof Gräningen zu sehen. Hans Zimmermann zeigt neben anderen Werken eine Kopie des Bildes „Die Alte“ von Ernst Liebermann, das am 10. April gestohlen worden ist. Die Kopie hatte sein Vater, der Heimatmaler Gerhardt Zimmermann, 1983 angefertigt.

06.05.2016

Das Premnitzer Freibad beginnt am Sonnabend, dem 7. Mai, um 10 Uhr seine neue Saison. Die Mitglieder des Betreibervereins Naturbad Premnitz haben traditionell am Vorabend der Eröffnung ihren Arbeitseinsatz gemacht. Nun ist alles für die Besucher bereit. Das Freibad hat fortan an jedem Tag der Woche von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

06.05.2016
Anzeige