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Neue Zentrale für Havelbus

19 Mitarbeiter des Unternehmens ab Dezember in Nauen Neue Zentrale für Havelbus

Weil die Landkreise Havelland und Potsdam-Mittelmark seit Anfang des Jahres getrennte Wege beim öffentlichen Nahverkehr gehen, werden 19 Mitarbeiter der Havelbus-Verkehrsgesellschaft, die momentan noch in Potsdam-Babelsberg arbeiten, im Winter in den Nauener Betriebshof einziehen. Noch ist das 600 Quadratmeter große Gebäude eine Baustelle.

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Seit Anfang des Jahres gehen die Landkreise Havelland und Potsdam-Mittelmark beim öffentlichen Nahverkehr getrennte Wege.

Quelle: Fotografie & Farbgestaltung

Nauen. Die Flure sind staubig, von der Decke hängen Kabel. Der neue Betriebssitz der Havelbus-Verkehrsgesellschaft (HVG) neben dem Nauener Betriebshof ist noch eine Baustelle. „Ich hoffe aber, dass wir im Dezember schon einziehen können“, sagte Havelbus-Chef Mathias Köhler zum offiziellen Baustart bei einem Rundgang durch das Gebäude. Rund 1,5 Millionen Euro hat der Landkreis für den Umbau des ehemaligen Internats der Erweiterten Oberschule (EOS) eingeplant, das jahrelang leergestanden hatte.

19 Mitarbeiter der Havelbus-Verkehrsgesellschaft, die momentan noch in Potsdam-Babelsberg arbeiten, sollen hier im Winter einziehen, das 600 Quadratmeter große Gebäude wird komplett barrierefrei werden. Ein etwa 30 Quadratmeter großer Schulungsraum indes wird neu angebaut, auch ein Kundenbüro soll es in dem Gebäude geben. Der Schritt war nötig geworden, weil die Landkreise Havelland und Potsdam-Mittelmark seit Anfang des Jahres getrennte Wege beim öffentlichen Nahverkehr gehen. Havelbus wird nun vom Havelland allein weitergeführt, für Potsdam-Mittelmark übernimmt die Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft (BVSG) die bisherigen Leistungen von Havelbus. Ein schmerzlicher Schritt, wie Mathias Köhler betont. Er dankte aber Landrat Burkhard Schröder dafür, dass der Kreis so schnell ein passendes Gebäude samt Grundstück angeboten hatte. „Wir hoffen, dass es für die Mitarbeiter, die nach Nauen kommen, eine neue Heimstatt wird“, so Köhler. Landrat Schröder sagte, als Havelländer Unternehmen gehöre Havelbus auch ins Havelland. Man habe auch mögliche Standorte in Falkensee und Rathenow geprüft, aber in Nauen sei die Verbindung mit dem Betriebshof von Havelbus ideal.

Passend dazu standen zwei neu angeschaffte Busse mit dem Schriftzug „Schau ins Havelland“ vor der Baustelle. Insgesamt elf große und drei kleine Busse hatte Havelbus in diesem Jahr angeschafft, weil die Flotte teilweise veraltet war. Die neuen Busse sind geleast, knapp eine Million Euro steht im Kreishaushalt 2015 zur Verfügung. Sie sind komplett barrierefrei und videoüberwacht, erklärt Matthias Köhler Dazu, so der Chef, sind die Busse leiser, umweltfreundlicher und spritsparender als ihre Vorgänger.

Von Marco Paetzel

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