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Havelland Neuer Anlauf für die Tartanbahn
Lokales Havelland Neuer Anlauf für die Tartanbahn
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17:29 16.02.2018
Junge Premnitzer Leichtathleten beim Staffeltraining. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Die Stadtverwaltung hatte sich schon so gut wie verabschiedet vom Gedanken, die alte Aschenbahn im Premnitzer Stadion durch eine neue Tartanbahn zu ersetzen. Eine Gesprächsrunde von Verantwortlichen des TSV Chemie Premnitz mit Vertretern verschiedener Institutionen am Montagabend hat aber wieder Schwung in die Angelegenheit gebracht.

Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) erinnerte zu Beginn daran, dass die Stadt das Projekt auf die Prioritätenliste ihrer Investitionen für 2018 gesetzt hat. Vorgesehen sei ein finanzieller Eigenanteil von 87 500 Euro, die Gesamtsumme liege bei 350 000 Euro. Im Mai sei ein Versuch unternommen worden, Fördermittel aus dem Leader-Programm zu bekommen, erklärte er. 39 Punkte benötige man, um bei dem Verfahren auf die Bewerberliste zu gelangen. Das Premnitzer Projekt habe es aber nur auf 31 Punkte gebracht. Eine Möglichkeit, aus anderen Quellen die Fördermittel zu beschaffen, sehe die Verwaltung nicht, sagte der Bürgermeister. Die Tartanbahn komplett aus Eigenmitteln zu bezahlen, das sei nicht möglich.

Es ist angesagt, beim Thema Multifunktionalität weiter zu denken

Als großer Mutmacher trat an diesem Abend Marcus Kolodziej vom Regionalmanagement der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) für die Vergabe der Leader-Mittel im Havelland auf. „Prinzipiell ist ein Projekt wie Ihres möglich“, erklärte er. Die Premnitzer müssten sich jetzt nur auf den Weg machen, um die fehlenden acht Punkte noch zu schaffen. Dass es möglich sei, hätten andere Projekte auch schon gezeigt. Es liege auf der Hand, dass auf der Tartanbahn Sport getrieben werden solle, teilte er mit. Nun sei es angebracht, beim Thema Multifunktionalität weiter zu denken. In einem Beteiligungsprozess mit dem Sportverein müssten viele weitere Ideen entwickelt werden.

„Ich bin sicher, dass Sie es schaffen können“, sagte Marcus Kolodziej klar. Es seien noch zweieinhalb Monate Zeit, um einen neuen Antrag auf Leader-Mittel einzureichen. Dem Vorschlag von Bürgermeister Tebling, den nächsten Antrag erst im Frühjahr 2018 einzureichen, um mehr Zeit zum Nachdenken zu haben, gab er geringe Erfolgsaussichten. Jetzt im November vergebe der Vorstand Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro. Im Frühjahr stehe nur noch eine Million zur Verfügung – da seien die Chancen für Premnitz nur klein.

Vereinsmitglieder des TSV trugen eine längere Reihe von Ideen vor

Es kam eine längere Reihe von Vorschlägen durch die Vereinsmitglieder zur Sprache. Leichtathleten boten an, Prüfungen für das Sportabzeichen abzunehmen. Betrieben könne man dafür Trainingstermine anbieten. Das alljährliche Kreissportfest der Senioren könnte in Premnitz veranstaltet werden. Auch die Tage der Gesundheit, die bislang immer in Rathenow stattfinden. Es kam der Vorschlag, die beiden neuen Ärztehäuser mit einzubeziehen, eine jährliche Open-Air-Veranstaltung zu organisieren oder Sportmöglichkeiten für Touristen anzubieten. Diverse weitere Ideen wurden vorgetragen.

Der Vorstand des TSV Chemie sagte zu, der Stadt bis 15. Oktober eine Liste von Vorschlägen zu übergeben. Die Stadt will bis Ende Oktober ihren neuerlichen Antrag bei der LAG einreichen. Im November wird dort dann der Vorstand über die Vergabe der Mittel entscheiden.

Von Bernd Geske

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