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Neuer Anlauf für eine Tartanbahn

Premnitz Neuer Anlauf für eine Tartanbahn

Der Stadt Premnitz gelingt es nicht, für den Bau einer Tartanbahn im Stadion der Chemiearbeiter Fördergelder aus dem Leader-Programm zu erhalten. Sie hat sich aber trotzdem nicht von dem Projekt verabschiedet. Nun sollen Gelder aus dem Goldenen Plan des Landes für Sportstätten beantragt werden – dafür braucht die Stadt aber eine Ausnahmegenehmigung.

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Auf der Innenbahn wächst Gras. Auch deshalb hätten die Leichtathleten des TSV Chemie Premnitz schon gern eine Tartanbahn.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Ja, der Antrag der Stadt Premnitz auf Fördermittel aus dem Leader-Programm, um im Stadion der Chemiearbeiter eine Tartanbahn anlegen zu können, ist erfolglos gewesen. Nein, das Projekt ist nicht aufgegeben. Verabschiedet hat sich die Stadt nur von dem Ziel, die Finanzierung über Leader zu regeln.

Die Stadt kann die erforderlichen 29 Bewertungspunkte nicht erreichen

In einem neuerlichen Gespräch mit Vertretern der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), berichtet die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza, sei klar geworden, dass die Stadt für das Vorhaben die erforderlichen 29 Bewertungspunkte nicht erreichen kann. Man habe sich damit abfinden müssen, dass die unabdingbare „Multifunktionalität“ mit einer naturgemäß vorrangig für das Laufen vorgesehenen Kunststoffbahn nicht nachzuweisen sei. In Abstimmung mit der LAG sei nun entschieden worden, einen Antrag auf Mittel aus dem Goldenen Plan des Landes für Sportstätten zu beantragen. Ein Teil dieser Mittel werde über die Lokalen Aktionsgruppen vergeben.

Antragsteller können hier aber nur Vereine sein, erklärt Carola Kapitza, was im Premnitzer Fall der TSV Chemie sein würde. Dazu seien noch Gespräche mit dem Verein zu führen. Genau genommen sei aber schon jetzt klar, dass der TSV das Projekt nicht schultern kann. Er würde das ganze Vorhaben vorfinanzieren müssen, dessen Gesamtsumme im Bereich von 400 000 Euro liegt. Deshalb wolle die Stadt eine Ausnahmegenehmigung beantragen, damit die Kommune der Antragsteller sein kann. Letzter Termin für Anträge ist hier der 30. November, um Fördermittel für 2018 zu erlangen.

Positiver sieht es beim Umbau des Kulturhauses zum Bürgerhaus aus

Positiver sieht es beim zweiten Leader-Projekt der Stadt aus, dem Umbau des Kulturhauses Liebigstraße zu einem Bürgerhaus. Mit dem 1. Bauabschnitt, dem Umbau des Saalbereichs für den Jugendklub Preju, hat es die Stadt auf die Leader-Liste 2017 geschafft. Die Stadt habe die Baugenehmigung beim Landkreis beantragt, teilt Carola Kapitza mit. Man hoffe, sie Ende Juli zu erhalten und könne damit dann den Fördermittelantrag beim entsprechenden Landesamt einreichen. Erfahrungsgemäß könnte der Bewilligungsbescheid bis Mitte September vorliegen, so dass bis Ende des Jahres noch ein großer Teil der geplanten Arbeiten zu erledigen sei.

Der Saal soll einen neuen Fußboden bekommen und durch Trockenbauwände in fünf Räume geteilt werden. Zwei davon werden nur durch eine Schiebewand getrennt. Der Vorbau der Bühne kommt weg, die Bühne selbst bleibt erhalten. Der Bar-, Büro- und Sanitärbereich soll saniert und neu gestaltet werden. Die Bausumme liegt bei 150 000 Euro, 75 Prozent sind Fördermittel.

Von Bernd Geske

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