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Neuer Bauamtsleiter ab Februar

Nauen Neuer Bauamtsleiter ab Februar

Bert Lehmann wird ab Februar die offene Stelle des Nauener Bauamtsleiters besetzen. Das haben jetzt die Stadtverordneten in einer Sondersitzung entschieden. Lehmann ist kein in Nauen Unbekannter. Von 1997 bis 2013 koordinierte er als Mitarbeiter des Sanierungsträgers Stadtkontor die Wiederherstellung der Altstadt.

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Manuel Meger (l.), der am 26. Januar neuer Bürgermeister in Nauen wird, gratulierte dem künftigen Bauamtsleiter Bert Lehmann zur Wahl.

Quelle: Andreas Kaatz

Nauen. Ein bekanntes Gesicht wird demnächst den Posten des Nauener Bauamtsleiters einnehmen. Bert Lehmann wurde am Donnerstagabend von den Stadtverordneten in einer Sondersitzung einstimmig gewählt. Der 55-Jährige hatte zuvor 16 Jahre lang – von 1997 bis 2013 – als Mitarbeiter des Sanierungsträgers Stadtkontor an der Wiederherstellung der Nauener Altstadt mitgewirkt. Ab Februar tritt Lehmann die Nachfolge von Stefan Lux an, der die Verwaltung zum 31. Dezember dieses Jahres verlässt und Geschäftsführer beim Abwasserzweckverband Kremmen wird.

Bert Lehmann ist momentan noch bei der Stadtverwaltung in Neuruppin angestellt, kümmert sich dort als Sachgebietsleiter um den Bereich Stadterneuerung/Städtebauförderung. 2016 arbeitete er bei der BIG-Städtebau GmbH, leitete dort das Büro Perleberg und war für die städtebauliche Sanierung und Entwicklung von rund einem Dutzend Kommunen zuständig. 2014/15 führte Bert Lehmann das Bau- und Ordnungsamt in Kremmen, „es war aber nicht alles harmonisch mit dem ehemaligen Bürgermeister“, begründet er unter anderem den nachfolgenden Wechsel zum Sanierungsträger.

An Nauen hat der Experte gute Erinnerungen: „Hier habe ich meine schönsten Berufsjahre verbracht.“ Dort könne er sich mit Herzblut wieder auf eine Kommune konzentrieren, was in seiner Perleberger Zeit nicht gelang. „Zehn bis zwölf Städte zu betreuen, das war am Limit dessen, was ich für vertretbar hielt.“ Als Bauamtsleiter will er „die Altstadtsanierung zu einem vernünftigen Ende bringen und ein verstärktes Augenmerk auf die Ortsteile legen“. Aufgrund seiner Tätigkeit in Neuruppin habe er einen guten Überblick über Förderprogramme. Erfahrungen in der politischen Arbeit bringe er auch mit, so Lehmann, der sich in seinem Wohnort Berlin bei Bündnis 90/Die Grünen engagiert. Er will mit allen politischen Kräften zusammenarbeiten.

Erfahrungen in parlamentarischen Gremien sind neben Führungsqualitäten, Fach- und Verwaltungskenntnissen der Grund dafür gewesen, dass die Wahl letztlich auf Bert Lehmann fiel, wie Vize-Bürgermeisterin Marion Grigoleit sagte. „Herr Lehmann hat sich ganz klar gegenüber den anderen Kandidaten durchgesetzt.“ 13 Bewerbungen gab es insgesamt. Das letzte Wort hatte der künftige Bürgermeister Manuel Meger. „Ich freue mich, dass Dr. Lehmann wieder zu Hause ist. Wenn er es schafft, mit der Kraft, die bisher in die Altstadt investiert wurde, auch einige Dinge in den Ortsteilen weiterzuentwickeln, wäre dies positiv für die Stadt.“

Von Andreas Kaatz

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