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Havelland Neuer Bürgermeister wird gesucht
Lokales Havelland Neuer Bürgermeister wird gesucht
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15:15 15.10.2017
Nach 19 Uhr wird feststehen, wer am 26. Januar als neuer Bürgermeister ins Nauener Rathaus einzieht. Quelle: Andreas Kaatz
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Nauen

Die Spannung steigt – vor allem bei den Bürgermeisterkandidaten Eckart Johlige (CDU) und Manuel Meger (LWN) selbst. Beide wollen als künftiger Bürgermeister ins Nauener Rathaus einziehen. Wer es tatsächlich schaffen wird, darüber entscheiden am heutigen Sonntag bei der Stichwahl die Nauener Wähler. Dazu sind noch bis 18 Uhr insgesamt 25 Wahllokale geöffnet – in der Kernstadt sowie in 13 Ortsteilen. Hinzu kommen zwei Briefwahllokale. Rund 1380 Nauener haben im Vorfeld von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Die Wahlbeteiligung war zumindest bis 14 Uhr noch verhalten. Wie Wahlleiterin Andrea Bublitz mitteilt, hatten bis dahin im Stichprobenwahllokal im Rathaus erst rund 20 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben, im Nauener Ortsteil Tietzow waren es etwa 40 Prozent. Andrea Bublitz rechnet zwischen 19 und 19.30 Uhr mit dem Wahlergebnis, sofern es keine Probleme bei der Auszählung gibt.

Am 24.  September haben Johlige und Meger den ersten Schritt gemacht, kamen in die Endrunde. Der LWN-Kandidat sammelte dabei die meisten Stimmen mit 36,8 Prozent, dahinter folgte der Christdemokrat mit 32,6 Prozent. Überraschend nur auf Platz 3 landete der SPD-Kandidaten Oliver Kratzsch mit 30,6 Prozent.

Mit Eckart Johlige bewirbt sich ein Rechtsanwalt um das Amt des Nauener Verwaltungschefs. Er lebt seit 2010 in Nauen, wohnt in der Altstadt und sitzt für die CDU in der Stadtverordnetenversammlung. Der 50-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Mit 34 Jahren war Manuel Meger von vornherein der jüngste im Bewerbertrio. Es ist in Nauen geboren und lebt mit seiner Familie in Berge. Der Kfz-Meister und Geschäftsführer des Flugplatzes Bienenfarm ist Vorsitzender der Fraktion LWN+Bauern in der Stadtverordnetenversammlung.

Nachdem die SPD beim ersten Urnengang am 24. September gescheitert war, gab es von Seiten der Sozialdemokraten keine Wahlempfehlung. „Wir wollen uns nicht für oder gegen einen der beiden Kandidaten positionieren“, so der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Havelland-Mitte Oliver Kratzsch. Er war der Kandidat für die Sozialdemokraten. „Die Bürger sollen selbst entscheiden, wen sie für den Besseren halten.“ Die Linken in der Stadtverordnetenversammlung haben ebenfalls keine Wahlempfehlung ausgesprochen. Das war das Ergebnis einer Mitgliederversammlung, in der sich Johlige vorgestellt hatte. „Nach einem langen und konstruktiven Gespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten Eckart Johlige haben wir uns entschlossen, keine Empfehlung auszusprechen“, sagte der Ortsvorsitzende Thomas Lück vor ein paar Tagen.

Ob am Wahlabend tatsächlich ein neuer Bürgermeister feststeht, wird nicht zuletzt davon abhängen, wie viele Nauener zur Stichwahl gehen. Denn sollte der Sieger nicht mindestens um die 2300 Stimmen auf sich vereinen, dann würden letztlich die Stadtverordneten über den neuen Bürgermeister entscheiden. Zuvor jedoch kann sich jeder Interessent bewerben, auch wenn er nicht in Nauen lebt.

Von Andreas Kaatz

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