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Neuer Schulsozialarbeiter ist da

Eine Stelle für Rhinow und Hohennauen Neuer Schulsozialarbeiter ist da

Nach zwei Jahren hat das Amt Rhinow wieder einen Schulsozialarbeiter für die Grundschule Rhinow und die Kleine Grundschule Hohennauen. René Hegner kümmert sich um die Kinder. Bald will er eine Hausaufgaben-Gruppe und Veranstaltungen im Rhinower Jugendclub organisieren.

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Die Kleine Grundschule Hohennauen und die Grundschule Rhinow haben mit René Hegner wieder einen Schulsozialarbeiter.

Quelle: foto: n. stein

Rhinwo. In der Rhinower Grundschule haben die Schüler gerade Unterrichtspause. Sie spielen auf dem Schulhof, lachen und sind fröhlich. René Hegner schaut zu und unterhält sich mit einigen Mädchen und Jungen. Er möchte sie kennen lernen, ihre Interessen und auch Probleme. Der Funke des Vertrauens scheint zu zünden zwischen den Kindern und dem jungen Mann, der Mitte Januar eine Tätigkeit als Schulsozialarbeiter begonnen hat.

Nach zwei Jahren hat das Amt Rhinow wieder einen Schulsozialarbeiter für die Grundschule Rhinow und die Kleine Grundschule Hohennauen. „Endlich wieder“, sagt Amtsdirektor Jens Aasmann. „Es war der Wunsch aller Gemeinden“. Ermöglicht hat den Neustart der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Havelland, in dem er eine PKR-Stelle (Personalkostenrichtlinie) für die Schulsozialarbeit an beiden Schulstandorten im Amt Rhinow genehmigt hat. Grundlage für die Schulsozialarbeit ist ein vom Amtsausschuss beschlossenes Rahmenkonzept für die Jugendarbeit. Die Trägerschaft für die PKR-Stelle obliegt dem Diakonischen Werk Havelland. Die Diakonie betreut damit insgesamt acht Schulsozialarbeiter im Landkreis. „Besonders für den Erfahrungsaustausch ist diese Stärke eine gute Basis“, sagt Guido Panschuk, Geschäftsführer der Diakonie Havelland, in der Rhinower Schulbibliothek, wo Schulsozialarbeiter René Hegner drei Tage in der Woche seinen Arbeitsplatz hat. Die übrigen zwei Arbeitstage in der Woche ist er in der Kleinen Grundschule Hohennauen tätig.

Die Winterferien wird der ausgebildete Erzieher für die Einarbeitung und, wie er sagt, die weitere Findungsphase nutzen, aber auch eine Veranstaltung im Rhinower Jugendclub organisieren, für Kinder die nicht im Hort betreut werden. Auch sonst hat er schon etliche Ideen für seine zukünftige Arbeit. Übernehmen und weiterführen wird er das an beiden Lerneinrichtungen etablierte und in der Praxis bewährte Projekt der Schülerstreitschlichter. In Hohennauen, wo klassenübergreifend unterrichtet wird, sieht er für sich in der weiteren Förderung der Gruppenarbeit einen Schwerpunkt.

In Rhinow möchte der Schulsozialarbeiter einen Hausaufgabennachmittag anbieten, für Schüler, die nicht den Hort besuchen. Die Organisation von außerschulischen Bewegungsspielen stehen auch auf seinem Vorhabensplan. Wichtig sind ihm vor allem aber die Gespräche mit den Eltern, Schülern und Lehrern.

Von Norbert Stein

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