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Neues Fahrzeug wird angeschafft

Friesacker Amtswehr legt wieder großen Wert auf Ausbildung Neues Fahrzeug wird angeschafft

Die Friesacker Amtswehr will auch in diesem Jahr wieder großen Wert auf die Ausbildung der Einsatzkräfte legen. Erneut soll an drei Tagen ein Stationsbetrieb angeboten werden. Im Vorjahr nahmen daran jeweils 50 bis 70 Feuerwehrleute teil. Zudem soll 2016 ein neues Fahrzeug angeschafft werden.

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Auch zu einem Unfall in Pessin wurde die Amtswehr Friesack im vergangenen Jahr gerufen. Insgesamt waren es 130 Einsätze.

Quelle: Privat

Friesack. Die Friesacker Amtsfeuerwehr will auch in diesem Jahr großen Wert auf die Ausbildung der Einsatzkräfte legen. Das kündigte der stellvertretende Amtswehrführer Stefan Scharschmidt an. So soll es wie im vergangenen Jahr drei komplette Ausbildungstage mit Stationsbetrieb geben. 2015 nahmen daran jeweils 50 bis 70 Feuerwehrleute teil. „Wir konnten im Vorjahr aber auch das Vorgehen bei Wohnungsbränden realistisch üben“, so Scharschmidt. Als Objekt diente dazu der alte Wohnblock in Wagenitz, der zu dem Zeitpunkt zum Abriss bereitstand und mittlerweile verschwunden ist. „Das war eine super Gelegenheit zum Trainieren.“ Auch für Atemschutzgeräteträger soll es in diesem Jahr weitere spezielle Ausbildungsmöglichkeiten geben.

Von den Einsätzen her lag im vergangenen Jahr der „Schwerpunkt klar bei Sturmeinsätzen“, wie Scharschmidt sagt. Immer wieder mussten die Wehren raus und umgewehte Bäume oder abgebrochene Äste beseitigen. Aber auch der Großbrand in der Brädikower Luch-Siedlung und der Wohnungsbrand in Briesen hielten die Wehren im Atem. Ende August kam bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 5 zwischen Friesack und dem Kreisverkehr nahe Briesen ein Mensch ums Leben. Auch da waren die Feuerwehrleute im Einsatz. Insgesamt wurden die Feuerwehren des Amtes Friesack im vergangenen Jahr zu 130 Einsätzen gerufen, an denen sich 223 Männer und Frauen beteiligt hatten.

2015 bekamen die Friesacker zudem eine neue Aufgabe im Rahmen des Katastrophenschutzes übertragen. Bei ihnen ist jetzt einen Behandlungsplatz 25, kurz BHP, stationiert. Dabei handelt es sich um einen Container und ein Mannschaftstransportfahrzeug. Damit können im Ernstfall innerhalb einer Stunde durch den Rettungsdienst 25 Verletzte behandelt werden. Die Feuerwehr ist für den Transport sowie den Auf- und Abbau des Behandlungsplatzes zuständig.

In diesem Jahr soll auch wieder Geld in die Ausrüstung investiert werden. So ist geplant, ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug für die Friesacker Feuerwehr anzuschaffen, das vom Land Brandenburg gefördert wird. Wenn es in Dienst gestellt ist, wird ein Ringtausch in Gang gesetzt. Die Neuanschaffung soll nämlich ein Tanklöschfahrzeug (TLF) mit 4000 Liter Wasser und ein Rüstfahrzeug in Friesack ersetzen. Das TLF geht dann zu den Wagenitzern, die ihr altes TLF von 1974 ausmustern und zudem ein anderes Feuerwehrfahrzeug nach Retzow geben. Für den W 50 dort hat dann auch das letzte Stündlein geschlagen, er wird ebenfalls ausgemustert. „Wir wissen aber noch nicht, ob das neue Fahrzeug schon in diesem Jahr ausgeliefert wird“, sagt Scharschmidt. Erst danach könne der Ringtausch beginnen.

Des Weiteren setzen die Friesacker den Austausch der Feuerwehrhelme fort, der vor ein paar Jahren begonnen hat. Diesmal sind die Selbelanger Einsatzkräfte an der Reihe. Auch Schutzjacken für Atemschutzgeräteträger werden für die Amtswehr angeschafft.

Von Andreas Kaatz

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