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Havelland Neues Grundschulkonzept für Dallgow
Lokales Havelland Neues Grundschulkonzept für Dallgow
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00:27 11.06.2015
Mit 620 Schülern ist die Grundschule „Am Wasserturm“ in Dallgow die größte ihrer Art im Havelland. 50 Lehrer und Lehramtsanwärter sind dort tätig. Quelle: Oliver Fischer
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Dallgow-Döberitz

Wie soll die Grundschule der Zukunft in Dallgow aussehen? Darüber berieten die Gemeindevertreter im letzten Bauausschuss. Die Grünen-Fraktion hatte den Antrag gestellt, um einen Diskussionsprozess zu starten. Im April schon beschloss die Gemeindevertretung die Aufstellung eines B-Plans für das Gebiet der Filialgrundschule zwischen Steinschneiderstraße, Lindenstraße, Bahnhofstraße und Wilmsstraße.

„Die Einwohnerzahl in Dallgow wächst, Kinder werden mehr: Deshalb werden wir die Grundschule stabilisieren müssen“, sagte der Bauausschussvorsitzende Lothar Ludewig (Freie Wähler). „Wir müssen den gesamten Komplex der Gebäude der Grundschulen ordnen.“ Es sollen intensive Diskussion darüber folgen, in welcher Form die Schule ausgestaltet wird, fügte er hinzu.

Abwägung von Kosten und Möglichkeiten

Auf der Agenda der Gemeindeverwaltung steht, die Kosten und Möglichkeiten einer Erweiterung des Schulgebäudes und des Schulgeländes Steinschneiderstraße abzuwägen, gegebenenfalls mit Abriss des Flachbaus und der Einbeziehung des bisherigen Bauhofs. Außerdem soll in Zukunft weiter darüber beraten werden, wie die pädagogische Qualität der Grundschule weiterentwickelt werden kann. Viele Eltern wünschen sich beispielsweise eine Montessorischule oder ein bilinguales Angebot. Es sei angebracht, darüber in der Gemeinde mit Eltern, Lehrkräften und anderen Interessierten breit zu diskutieren, heißt es in der Beschlussvorlage.

Havellands größte Grundschule

Mit 620 Schülern ist die Grundschule „Am Wasserturm“ in Dallgow die größte ihrer Art im Havelland. 50 Lehrer und Lehramtsanwärter sind dort tätig.


Die Klassen eins bis drei werden in der Filiale in der Steinschneiderstraße unterrichtet, Schüler der Klassenstufe vier bis sechs lernen in der Weißdornallee. Die Halbtagsgrundschule nimmt wie am Pilotprojekt „Inklusive Schule“ teil.

Die anhaltenden Zuzüge und die Entwicklung der Kinderzahlen lassen befürchten, dass die Grundschule schon bald an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen wird. Schon jetzt sind die Klassenräume der dritten Klassen im Flachbau viel zu klein und die Hortkapazitäten am Standort Steinschneiderstraße nicht ausreichend. Es stellt sich außerdem die Frage, ob weiterhin mit weit über 600 Schülern an zwei Standorten die größte Grundschule des Havellandes betrieben werden soll oder ob eine Aufteilung in zwei Grundschulen, gegebenenfalls mit unterschiedlichen pädagogischen Profilen, sinnvoller ist, heißt es weiter in der Begründung. Auch diese Möglichkeiten sollten abgewogen und in besprochen werden.

Thema muss ins Rollen gebracht werden

Schon im Publikum des Bauausschusses sorgte das Thema für Gesprächsstoff. „Baut einmal groß genug und mit genügend Kapazitäten, dann haben wir die nächsten Jahre in Bezug auf dieses Thema Ruhe“, hieß es von einer Zuschauerin. „Außerdem plädiere ich dafür, dass das Geld der Gemeinde sinnvoll eingesetzt werden soll“. Auch Lothar Ludewig war der Meinung, dass dieses Thema ins Rollen gebracht werden und eine sinnvolle Lösung gefunden werden müsse.

Von Melanie Höhn

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