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Havelland Neues Jahrbuch für Semlin vorgestellt
Lokales Havelland Neues Jahrbuch für Semlin vorgestellt
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18:30 02.02.2016
Alfred Mantau, Eugen Gliege und Helmut Neitzel (v.l.) gestalteten den Nachmittag im Gemeindehaus gemeinsam. Quelle: N. Stein
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Semlin

Unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfern organisiert der Ortsbeirat Semlin von Oktober bis Februar Veranstaltungen im Gemeindehaus. Skat- und Würfelabende, bei denen in beiden „Disziplinen“ die Dorfbesten ermittelt werden, gehören genauso dazu wie Vorträge, Lesungen oder Geschichtliches. Etwas locker gemeint nennt Ortsvorsteher Alfred Mantau die Veranstaltungsreihe „Semliner Winterakademie“. Am Sonntag war wieder so ein dörflich geprägter Akademienachmittag. Etwa 40 Besucher, überwiegend Bewohner des Dorfes, waren in das Gemeindehaus gekommen. Es gab und Kaffee und Kuchen. Anschließend stellte Eugen Gliege das Semliner Jahrbuches 2015 vor.

Gesammelt und im Jahrbuch veröffentlicht hat der in Semlin lebende Illustrator und Buchautor Zeitungsartikel, Geschichten, Protokolle und Berichte aus dem Dorfleben. Premiere hatte das Jahrbuch 2013. So ist es mittlerweile nun die dritte Semliner Jahreschronik in Buchform, die Gliege an dem Nachmittag den Einwohnern präsentieren konnte. Dass auf diese Weise der Nachwelt Dorfgeschichte überliefert wird, dürfte nicht nur Chronisten freuen. Für viele Einwohner, Gäste und Freunde von Semlin ist das Jahrbuch sicherlich eine schöne Erinnerung an zwölf Monate Dorfgeschichte.

200 Gäste bei dem Ball der Jagdgenossenschaft

Chronologisch nach Monaten geordnet enthält das Jahrbuch 2015 zum Beispiel Beiträge zum Winterwetter, der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr und dem Sommerfest mit 3-Seen-Lauf. Berichtet wird über vollendete oder in Planung befindliche Bauvorhaben im Dorf, Nachwuchssportler, Kleintierzüchter und die Bundesgartenschau. Thema sind auch Unwetter, die Bäume entwurzelten, Jubiläen, die Verlegung von Erdkabel für schnelleres Internet, den Ball der Jagdgenossenschaft mit 200 Gästen und die Herausgabe der Schriftenreihe „Semliner Hefte“. Ebenso zu finden sind im Jahrbuch die Protokolle von den Ortsbeiratssitzungen.

Gedicht in Videoform

Im Anschluss an die Jahrbuchvorstellung zeigte Helmut Neitzel die von ihm verfasste Videoanimation „Semliner Eiersegen“. Heinrich Seidel (1842-1906) schrieb das Gedicht vom Eiersegen für das Dorf Semlin. Im Beitrag wird das Gedicht von Einwohnern des Dorfes vorgetragen. Grundlage der Videoanimation mit Erklärungen zum Ursprung des Gedichtes ist die im Jahr 2010 produzierte Audio-CD von Helmut Neitzel. Vorher gezeigt wurde eine dem Gedicht ähnelnde Eierlegerei aus dem Film „Rübezahl Herr der Berge“. Beim nächsten Nachmittag im Gemeindehaus am 21. Februar um 14.30 Uhr widmet sich die Heimatforscherin Heike Brett Namensentstehungen im 12. Jahrhundert und der Herkunft Semliner Bauernfamilien.

Von Norbert Stein

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