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Neues Konzept für Rhinower Birkenwäldchen

Park im Westhavelland Neues Konzept für Rhinower Birkenwäldchen

Aus einem sieben Hektar verwilderten Wäldchen soll in Rhinow wieder ein Erholungspark werden:Landschaftsplaner Hagen Roßmann hat ein Konzept erstellt, wie das funktionieren kann. Von drei Eingängen sollen Wege durch den Park führen. Außerdem ist ein Grünstreifen mit Wiesenblühern geplant.

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Der Festplatz soll in die Planung zur Gestaltung des Birkenwäldchens einbezogen werden.

Quelle: Stein

Rhinow. Eine Projekt der Rhinower Stadtverordneten ist das „Birkenwäldchen 2017“, bei dem das Naherholungsgebiet Birkenwäldchen wiederbelebt wird. Ob sich das schon nächstes Jahr realisieren lässt, ist noch offen. Klar ist nur: Dafür sind noch viele Probleme zu klären, bei weiten nicht zuletzt die Finanzierung. Bürgermeister Stefan Schneider spricht von „einem dicken Brett, das durchbohrt werden muss.“ Schneider sagt auch, das Birkenwäldchen zu reanimieren, sei aber Wunsch vieler Rhinower Einwohner.

Landschaftsplaner Hagen Roßmann stellt Konzept vor

Deshalb sollen die Vorbereitungen dafür auch weiter vorangetrieben werden, haben die Stadtverordneten mehrheitlich beschlossen. Vor ihrer Entscheidung hatten sich die Abgeordneten von Landschaftsplaner Hagen Roßmann ein erstes Konzept erläutern lassen, wie aus einem sieben Hektar verwilderten Wäldchen wieder ein Erholungspark werden kann.

So ein Freizeitpark war das am Ortseingang zwischen B102 und ehemaliger Bahnstrecke gelegene Birkenwäldchen bis in die 1960er Jahre. Geschehen ist danach über 40 Jahre nichts.

Einwohner beginnen mit Aufräumarbeiten

Wildwuchs eroberte die parkähnliche Anlage und verdrängte weitere Birkenbäume. Vor einigen Jahren wurde unter tatkräftiger Hilfe von Einwohnern mit ersten Aufräumarbeiten begonnen. Nun sollen weitere Schritte folgen.

Von drei Haupteingängen sollten zukünftig Wege durch in und durch das Birkenwäldchen führen, erläuterte Roßmann den Stadtverordneten. Im Wäldchen könnten zwei Rondells mit Bänken entstehen. Entlang der B102 schlägt der Landschaftsplaner vor, einen 400 bis 500 Quadratmeter großen und leicht zu pflegenden Grünstreifen anzulegen, mit Wiesenblühern und Frühlingsblumen. Für Stellplätzen für Caravans soll der Festplatz in die Gestaltung einbezogen werden. Angelegt werden sollen die Stellplätze im Seitenbereich. Ansonsten soll der Festplatz weitgehend so bleiben wie er ist.

Zwei bis drei Veranstaltungen jährlich auf dem Platz

Den Platz grundlegend umzugestalten, ist dem Landschaftsplaner zufolge weder sinnvoll noch notwendig, weil er lediglich für zwei oder drei Veranstaltungen im Jahr genutzt wird. Das von Hagen Roßmann vorstellte Konzept soll nun zu einem umsetzbaren Plan reifen und dazugehörige Kosten ermittelt werden.

Zugleich muss die Verwaltung klären, ob und welche Möglichkeiten bestehen, für die das Rhinower Birkenwäldchen Fördermittel zu bekommen. Gibt es keine Fördermöglichkeit, wird das Projekt Birkenwäldchen wohl lange eine Vision bleiben.

Von Norbert Stein

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