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Havelland Neues Konzept für das MAFZ
Lokales Havelland Neues Konzept für das MAFZ
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00:31 22.11.2015
Der Wasserspielplatz: Herzstück des Erlebnisparks. Quelle: Foto: Philip Häfner
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Paaren im Glien

Fünf Monate nach ihrer Berufung als Geschäftsführer haben Steffen Krebs und Ute Lagodka ihr Konzept zur Weiterentwicklung des MAFZ-Erlebnisparks in Paaren im Glien vorgelegt. Ziel ist es die Attraktivität des Standorts in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.

Demnach sollen in den nächsten drei Jahren knapp 2,7 Millionen Euro in das Gelände investiert werden. „Der MAFZ-Erlebnispark muss den ursprünglichen Gedanken aufgreifen und in der Außenwirkung für alle sichtbar und erkennbar das Schaufenster des ländlichen Raums darstellen“, sagt Steffen Krebs. Ziel sei es die jährlichen Besucherzahlen bis 2020 von jetzt 200 000 auf 350 000 auszubauen. Damit einher ginge dann auch ein deutliches Umsatzplus: „Im Moment gehen wir davon aus, dass jeder Besucher nur einen Euro in der Gastronomie lässt“, sagt Krebs. 2020 soll dieser Wert mindestens fünf Euro betragen und darüber hinaus auch Geld mit Merchandise-Artikeln eingenommen werden. „Wir müssen für die Zukunft gewappnet sein und auf soliden Füßen stehen“, so der Geschäftsführer. Eintritt soll auch künftig nicht erhoben werden.

„Das MAFZ ist eine Attraktion im Havelland und soll es auch bleiben. Unser Ziel ist es sie für die Besucher zu interessanter zu gestalten“, sagt Steffen Krebs. Ab dem kommendem Frühjahr soll zunächst der bestehende Erlebnispark erweitert werden. Bislang gibt es dort mehrere Spielplätze, den Arche-Haustierpark, eine Chill-Out-Area sowie einen Grillpavillon, geplant sind weitere Attraktionen wie Minigolf oder ein Outdoor-Schachspiel. Für jede Generation soll etwas dabei sein. „Der Umbau soll unseren Besuchern die Gelegenheit geben uns mehrmals im Jahr zu besuchen und dabei immer wieder Neues zu entdecken“, sagt Krebs. Anders als bei manchen Mitbewerbern könne man im MAFZ spielen und erleben, ohne vordergründig den Kommerz zu spüren.

Bis zur Brala (Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung) 2017 soll ein authentischer Drei-Seiten-Hof entstehen, der künftig die Schaukäserei beherbergen soll sowie ein neu zu schaffendes Vermarktungs- und Ausstellungszentrum zum Thema „Ländlicher Raum – gestern und heute“. Die bisherige Schaukäserei wird abgerissen, an dieser Stelle soll eine Art Dorfanger mit Festplatz entstehen, den auch Vereine, Theatergruppen, Chöre und Orchester nutzen können. „Im Havelland gibt es immer weniger Möglichkeiten für diese Gruppen sich in gepflegter Atmosphäre einem breiten Publikum zu stellen“, sagt Steffen Krebs. „Hier wollen wir intensiv eingreifen und Vorreiter sowie Organisator dieser Möglichkeit sein.“

Geplant ist auch der Bau einer dritten Halle, um die Wettbewerbsfähigkeit des MAFZ als Veranstaltungsort zu erhöhen. „Für viele Veranstaltungen sind wir deutlich zu klein geworden, daher ist es unabdingbar in diesem Bereich zu investieren“, erklärt Geschäftsführerin Ute Lagodka. Mit der neuen Halle sei man in der Lage auch mehrere Veranstaltungen nebeneinander zu akquirieren. Laut Landrat Burkhard Schröder (SPD) widerspiegelt das Konzept den Stand 2015. Es müsse in Teilen noch präzisiert werden.

Von Philip Häfner

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