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Havelland Neues Konzept fürs Strandbad
Lokales Havelland Neues Konzept fürs Strandbad
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19:20 19.09.2016
Kanufahrer können auf dem Biwakplatz Rast machen, Quelle: Tanja M. Marotzke
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Ketzin/Havel

5500 bis 6000 Gäste kamen in der zu Ende gegangenen Badesaison ins Ketziner Strandbad. Das sind fast 50 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Hauptsächlich hängt das mit dem Wetter zusammen, aber nicht nur. Deshalb wird es zur Saison 2017 ein überarbeitetes Konzept für das Standbad geben, das die Strandbadmitarbeiter Enrico Luther, Chris Peter und Anika Fraedrich mit Hilfe von Franziska Leibnitz vom Tourismusmanagement der Stadtverwaltung erarbeitet und bereits im Wirtschaftsausschuss vorgestellt haben.

Die drei großen Indianer-Tipis auf dem Gelände des Ketziner Strandbades werden in der nächsten Saison nicht mehr aufgebaut. Anbieter Brandenburg Kanu zieht sich zurück. Was auf den ersten Blick bedauerlich erscheint, weil die Tipis einige Wasserwanderer zu Übernachtungen angezogen haben, erweist sich auf den zweiten Blick als Chance für Veränderungen im Strandbad.

Im Kern geht es darum, den vorhandenen Biwakplatz zu erweitern und verschiedene Wasserwandertouren anzubieten.

Der Biwakplatz auf dem weitestgehend naturbelassenen Strandbadgelände besteht aus einer Liegewiese, einer Feuerstelle, einigen Kanuablagen sowie zwei überdachten Sitzgruppen. Gedacht ist der Platz für Wasserwanderer, die sich ihre Zelte mitbringen und dort einige Nächte campen wollen.

Ihnen den Aufenthalt so attraktiv wie möglich zu machen, sind einige Veränderungen geplant: Eine Stromsäule mit zwei Anschlüssen soll installiert werden genauso wie ein Wlan-Zugang. Nachgedacht wird außerdem über eine verbesserte Beleuchtung des gesamten Strandbades und des Biwakplatzes.

Damit die Wasserwanderer künftig einfacher mit ihren Booten aus der Havel raus beziehungsweise wieder hinein gelangen können, ist eine neue Ein- und Ausstiegsstelle im Stegbereich vorgesehen. „Um den Arbeitsablauf innerhalb des Strandbades bei der Vermietung der Kanus zu optimieren, muss eine Kanuablage näher am Wasser gebaut werden“, heißt es in dem Konzept. Die bisherige Ablagekonstruktion für Kanus verschwindet.

Dem Wunsch vieler Strandbadgäste nach mehr Komfort und mehr schattigen Plätzen wird ebenfalls entsprochen. Weitere Sitzmöglichkeiten sollen hinzukommen und einige Strandkörbe. Die sind beweglich und können so je nach Sonnenlage umgesetzt werden. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann das bisher auf dem Beachvolleyballfeld. Künftig soll es außerdem ein Feld für Beach-Soccer (Strandfußball) geben.

„Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses haben das Konzept befürwortet“, sagt Ausschussvorsitzende Birgit Behr (SPD) und ergänzt: „Wir hoffen, dass die meisten Vorhaben im Strandbad 2017 und 2018 realisiert werden können und ausreichend Personal zur Verfügung stehen wird.“

Drei unbegleitete Wasserwandertouren sollen in jedem Fall angeboten werden: Eine Fünf-Stunden-Route entlang des Trebelsees, eine zweistündige Tour am Brückenkopf und eine ein- bis zweistündige Sandbanksafari für Anfänger. Die Gäste bekommen eine Wasserwanderkarte in die Hand, auf der auch eine Notfallnummer verzeichnet ist, falls jemand den Weg nicht findet.

Von Jens Wegener

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