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Havelland Neues Schulzentrum soll entstehen
Lokales Havelland Neues Schulzentrum soll entstehen
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14:01 28.02.2018
Der attraktive Schulhof der Oberschule Elstal. Quelle: Tanja M. Marotzke
Elstal

Vor wenigen Tagen erst haben die Bauarbeiten für die Erweiterung der Grundschule „Otto Lilienthal“ in Wustermark begonnen. Schon jetzt gibt es dort 420 Kinder – Tendenz steigend. Zumal auch die Hortkinder ab 2019 auf dem Areal an der Hamburger Straße betreut werden sollen. Rund 10,5 Millionen Euro (davon 3,3 Millionen Euro Fördermittel) investiert die Gemeinde am Bildungsstandort Wustermark.

Doch Zeit zum Luftholen haben die Wustermarker nicht. Der bevorstehende Zuzug vor allem in Elstal zwingt die Gemeinde zum Handeln. „Wir müssen die Infrastruktur schaffen, damit die Menschen sich hier wohlfühlen“, sagt Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos). Dazu gehöre neben einer neuen Kita auch eine Grundschule in Elstal. „Solche Schulzentren, bestehend aus Oberschule und Grundschule, werden vom Land gefördert, sowohl der Neubau wie auch das Bestandsgebäude“, sagt Schreiber. Das habe Brandenburgs neue Bildungsministerin Britta Ernst bei ihrem Besuch vor wenigen Tagen bekräftigt.

Um möglichst viele Fördermittel abzugreifen, soll noch in diesem Jahr ein Antrag beim Bildungsministerium auf Schaffung eines Schulzentrums Elstal durch den Bau einer zweizügigen Grundschule gestellt werden. Vorausgesetzt die Gemeindevertreter sehen das genauso wie die Verwaltung und der Ortsbeirat Elstal und stimmen am 12. Dezember dafür.

Ob es gelingen werde, die Grundschule bis zum Schuljahresbeginn 2020/21 fertig zu stellen, sei fragwürdig, sagt Uwe Schollän von der Gemeindeverwaltung. Aber: „Wenn sich die Inbetriebnahme der neuen Schule verzögert, könnten die angemeldeten Kinder vorübergehend in Wustermark unterrichtet werden.“

Die Ausgangslage ist klar: Laut Schulentwicklungsplanung des Landkreises werden in der Gemeinde Wustermark zum Schuljahr 2020/21 insgesamt etwa 560 grundschulpflichtige Kinder leben. Die jetzige Grundschule in Wustermark ist bereits dreizügig, kann aber trotz des Erweiterungsbaus zusätzliche 140 Kinder nicht auf Dauer beherbergen.

In Elstal eine Grundschule zu errichten, ist abgesehen von den Fördermöglichkeiten auch deshalb sinnvoll, weil die meisten Kinder dann zu Fuß zur Schule gehen könnten. Außerdem gehört der Gemeinde das etwa vier Hektar große Grundstück angrenzend an die Oberschule. Und im Flächennutzungsplan der Gemeinde ist das Areal als Entwicklungsfläche für Schule und Sport vorgesehen.

Steht die Frage der Finanzierung. In einer ersten Grobschätzung geht man von einer Gesamtinvestition von 15 Millionen Euro aus. Darin inbegriffen ist der Neubau der Grundschule, einer Mensa mit eigener Großküche, die auch Kindereinrichtungen in der Gemeinde mit Essen versorgen könnte, sowie eine Dreifeldsporthalle. „Die sollte als erster Schritt ins Auge gefasst werden“, sagt Bürgermeister Schreiber. Etwa 4,5 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Der Bedarf einer Sporthalle in Elstal ist schon jetzt riesengroß. Müssen doch die Oberschüler zum Sportunterricht derzeit die kleine Turnhalle in der Rudi-Nowak-Straße nutzen. Die liegt etwa einen Kilometer weit weg, wird nach und nach saniert, bietet aber nicht genügend Platz. Die Schulkonferenz Elstal hat der Bildung einer Schulzentrums zugestimmt.

Von Jens Wegener

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