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Havelland Neues Wohngebiet in der Breitscheidstraße
Lokales Havelland Neues Wohngebiet in der Breitscheidstraße
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02:15 05.02.2016
Das Fundament für das erste Einfamilienhaus ist schon gegossen. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Das Gelände ist freigeräumt, die Grundstücksgrenzen sind abgesteckt, sogar die Fundamente für das erste Einfamilienhaus sind schon gegossen. In der nordwestlichen Ecke des rund 19000 Quadratmeter großen Geländes der ehemaligen Bau GmbH in der Rudolf-Breitscheid-Straße sind die baulichen Aktivitäten unübersehbar. Bis zu 20 Ein- oder Zwei-Familienhäuser sollen hier in nächster Zeit entstehen.

Erschlossen werden sollen die meisten der Grundstücke über eine neue Straße, die von der Erich-Mühsam-Straße abgeht und mit einem Wendehammer versehen wird. Auch die vorbereitenden Arbeiten zum Bau dieser Straße haben bereits begonnen. Jens Hubald, Leiter des Sachgebiets Stadtentwicklung in der Rathenower Verwaltung, geht davon aus, dass der Investor seine Pläne relativ zügig umsetzen wird. „Ich könnte mir vorstellen, dass in zwei Jahren die meisten der Flächen bebaut sind“, so Hubald. Die Nachfrage nach den Grundstücken, die zwischen 500 und 800 Quadratmeter groß sein werden, sei jedenfalls groß.

So zügig ging es in der Breitscheidstraße allerdings nicht immer voran. Das Gelände, auf dem zu DDR Zeiten der Bauhof der Stadt seinen Sitz hatte, und auf dem danach etliche kleine Bau- und Handwerksfirmen mehr schlecht als recht vor sich hinwerkelten, wollte vor einigen Jahren ein Investor in ein Mischgebiet aus Wohnen und Kleingewerbe entwickeln. Dem schob die Stadt mit Hinweis auf die reine Wohnnutzung im Umfeld einen Riegel vor.

Die vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Erschließungsstraße haben bereits begonnen. Quelle: Markus Kniebeler

Aber auch die Pläne des jetzigen Investors, eine reine Wohnsiedlung zu entwickeln, waren nicht unproblematisch. Die Untere Naturschutzbehörde stellte sich einer Baugenehmigung entgegen mit dem Verweis auf Brutvögel, die auf dem Gelände ihre Nistplätze haben. Nach langen Verhandlungen zwischen Planer, Investor und Naturschützern wurde ein Kompromiss gefunden: Als Ausgleich für die zerstörten Nisträume wird der Investor am südlichen Rand des Grundstücks einen Grünstreifen mit Büschen und Sträuchern anlegen, in denen die Vögel ihre Nester bauen können.

Jens Hubald ist mit dieser Entwicklung zufrieden. Die geplante Siedlung passe sich der vorhandenen Bebauung an. Die Grundstücke seien ausreichend groß und es gebe genügend Freiraum und Grünflächen zwischen den Häusern. Im Vergleich zu dem früheren Sammelsurium aus alten Hallen, Schuppen und Baracken sei das ein großer Fortschritt.

Grundstück mit Potenzial

Das Gelände der ehemaligen Bau GmbH an der Rudolf-Breitscheid-Straße ist rund 19000 Quadratmeter groß.

Es wird im Norden begrenzt von der Erich-Mühsam-Straße, im Westen endet das Grundstück an der Heinrich-Heine-Straße und der Ferdinand-Freiligrath-Straße. Die Rudolf-Breitscheidstraße markiert die östliche Grenze des Areals.

Die alten Hallen, Schuppen und Baracken auf dem Grundstück, die nach der Wende von Kleinbetrieben als Lagerhallen und Werkstätten genutzt wurden, ließ der Investor Anfang des vergangenen Jahres abreißen.

Von Markus Kniebeler

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