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Buga als Krönung der Stadtentwicklung

Neujahrsempfang in Premnitz Buga als Krönung der Stadtentwicklung

Die Stadt Premnitz hat am Mittwochabend den Reigen der Neujahrsempfänge in der Region eröffnet. Bei seinem Rückblick hat Bürgermeister Roy Wallenta die Bundesgartenschau als krönendes Ereignis des vergangenen Jahres bezeichnet. Ihr großer Erfolg sei das Ergebnis einer langfristigen Stadtentwicklung.

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Bürgermeister Roy Wallenta mit den drei ausgezeichneten Werner Coch, Ines Börs, Wolfgang Hundt und dem Stadtverordnetenvorsitzenden Ralf Tebling (von links).

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Auf dem Neujahrsempfang der Stadt Premnitz hat Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos) am Mittwochabend bei seinem Rückblick die Bundesgartenschau als krönendes Ereignis der vergangenen Jahres bezeichnet. Deren großer Erfolg für die Stadt sei der Kulminationspunkt einer langen Vorbereitungszeit und das Ergebnis einer langfristigen Stadtentwicklung. Premnitz sei 1990 mit Sicherheit nicht prädestiniert für eine Buga gewesen, erinnerte Roy Wallenta, doch sei seit der Wende in der Stadt daran gearbeitet worden, die vorhandenen Defizite zu beheben.

Mehr als 200 Flüchtlinge haben in der Stadt Unterkunft bekommen

Auf die internationalen Ereignisse bezogen bezeichnete der Bürgermeister 2015 als ein „sehr denkwürdiges Jahr“. Man sei von den politischen Umwälzungen erdrückt, ja erschlagen worden. Millionen von Flüchtlingen hätten sich auf den Weg gemacht. Mehr als 200 Flüchtlinge hätten bislang in Premnitz in einem Heim und in Wohnungen Unterkunft bekommen. „Sie haben bei uns Schutz und freundliche Aufnahme gefunden“, betonte Roy Wallenta. Es sei gewiss, dass 2016 noch weitere Flüchtlinge nach Premnitz kommen, sagte er und forderte: „Lassen Sie uns entschieden für die Bewahrung des sozialen Friedens eintreten!“

Traditionell werden auf dem Neujahrsempfang einige wenige ehrenamtlich engagierte Einwohner ausgezeichnet, die sich in das Ehrenbuch der Stadt eintragen dürfen. Diesmal sei es besonders schwierig gewesen, die Auswahl zu treffen, sagte Roy Wallenta. Geehrt wurde Werner Coch, der zehn Jahre die Premnitzer Schiedsstelle geleitet hat. Er habe mit Sachverstand und persönlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in der Stadt geleistet. Stellvertretend für die Kita „Flax und Krümel“ wurde deren Leiterin Ines Börs gebeten, sich ins Ehrenbuch einzutragen. Kinder dieser Kita hatten sich mit zahlreichen Auftritten vor und während der Bundesgartenschau als „kleine Buga-Botschafter“ der Stadt die Herzen des Publikums getanzt und gesungen. Nicht zuletzt wurde auch Wolfgang Hundt geehrt, der acht Jahre Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft Premnitz war und sich sehr engagiert um die Integration französischsprachiger Asylbewerber kümmert.

Alexander Grothe, Gabriele Knobloch, Romy Nagy und Matthias Staiger (von links) umrahmten den Neujahrsempfang mit festlicher Musik

Alexander Grothe, Gabriele Knobloch, Romy Nagy und Matthias Staiger (von links) umrahmten den Neujahrsempfang mit festlicher Musik.

Quelle: Bernd Geske

Großen Raum bekam auch in diesem Jahr wieder die festliche Musik, wie immer organisiert vom Premnitzer Verein Ton-Art. Dessen Vorsitzende Gabriele Knobloch (Violine) hatte sich diesmal nicht nur die zwei Berufsmusiker Alexander Grothe und Romy Nagy (Violine und Cello) an die Seite geholt, sondern auch den jugendlichen Nachwuchsmusiker Matthias Staiger am Piano. Sichtlich begeistert von den dargebotenen Stücken wies Bürgermeister Roy Wallenta selbstironisch darauf hin, dass er beim nächsten Neujahrsempfang die Musik nicht mehr „unterbrechen“ wird. Er bezog sich damit auf die Neuwahl eines Premnitzer Bürgermeisters am 10. April (mögliche Stichwahl am 24. April) und informierte etwas später darüber, dass seine Amtszeit am 31. August enden wird.

Weil er von der SPD bereits als Kandidat für diesen Urnengang nominiert worden ist, hielt der Stadtverordnetenvorsitzende Ralf Tebling seine Neujahrsansprache ausdrücklich sehr kurz. Sein jetziges politisches Ehrenamt gebiete Neutralität und Zurückhaltung, begründete er und forderte alle Anwesenden auf, in ihrem Umfeld für eine hohe Wahlbeteiligung zu werben. Für eine Überraschung sorgte der CDU-Bürgermeisterkandidat Christian Peter an dieser Stelle. Er drückte Ralf Tebling einen Blumenstrauß in die Hand und gelobte Fairness im bevorstehenden Wahlkampf.

Von Bernd Geske

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