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Nitzahner Kameraden erhalten neues Gefährt

Wunsch erfüllt Nitzahner Kameraden erhalten neues Gefährt

Zwei Jahre hat die Gemeinde Milower Land gespart, um den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen großen Wunsch zu erfüllen. Den Beschluss zum Kauf eines neuen Löschfahrzeugs fassten die Gemeindevertreter nun einstimmig. Rund 250.000 Euro wird das Fahrzeug mit dem klangvollen Namen TLF 4000 ST kosten.

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Die Milower Kameraden bekamen bereits 2012 ein neues Tanklöschfahrzeug.

Quelle: Uwe Hoffmann

Milower Land. Zwei Jahre hat die Gemeinde Milower Land gespart, um den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen großen Wunsch zu erfüllen. „Zum ersten Mal können wir ein Löschfahrzeug komplett mit eigenen Mitteln bezahlen“, verkündete Bürgermeister Felix Menzel nicht ohne Stolz in der letzten Gemeindevertretersitzung. Den entsprechenden Beschluss zum Kauf hatten die Gemeindevertreter einstimmig gefasst. 248 700 Euro wird das Tanklöschfahrzeug TLF 4000 ST kosten. Noch in diesem Jahr soll das neue Schmuckstück an die Kameraden der Stützpunktwehr Nitzahn übergeben werden.

Es ist das dritte moderne Einsatzfahrzeug, dass die Gemeinde anschafft. 2012 bekamen die Kameraden der Milower Wehr ein neues Löschfahrzeug, 2015 freute sich die Großwudicker Feuerwehr über ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 4000. Rund 250 000 Euro kostete das Fahrzeug für die Großwudicker Wehr, finanziert wurde es mit Hilfe einer 50-prozentigen Landesförderung.

Blick in das Innere des Milower Löschfahrzeugs

Blick in das Innere des Milower Löschfahrzeugs.

Quelle: Norbert Stein

Sparpolitik der Verwaltung machte Kauf möglich

Auch das rund 200 000 Euro teure Löschfahrzeug „LF 20/16“ für die Milower Wehr wurde zu 50 Prozent vom Land gefördert. Da dieses Mal keine Aussicht auf weitere Fördermittel bestand, die Technik der Kameraden aber dringend auf den neuesten Stand gebracht werden sollte, beschlossen die Gemeindevertreter nun das Geld für den TLF 4000 ST aus eigener Tasche zu zahlen.

Möglich wurde die Investition Dank der Sparpolitik der Verwaltung, wie Felix Menzel erklärt: „Uns geht es finanziell deutlich besser. Dank eines Anbieterwechsels in den Bereichen Strom und Gas können wir nun unsere Mittel anders aufteilen und Kontingente besser nutzen. Wir sind fast schuldenfrei.“

Bis 2019 sollen alle Wehren auf neuestem Stand sein

Das neue Löschfahrzeug soll aber nicht die letzte Anschaffung sein. Bis 2019, so der Plan, werden alle zwölf Wehren der Gemeinde gut ausgestattet sein. Unter anderem werden weitere 50 000 Euro in einen Mannschaftstransportwagen für Bützer investiert. Das Vergabeverfahren dazu läuft gerade. Zudem sollen die Wehren in Jerchel, Zollchow und Vieritz aufgerüstet werden.

Die Kameraden arbeiten zum Teil mit Fahrzeugen, die mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Dabei haben sich die technischen Möglichkeiten im Laufe der Zeit rasant weiterentwickelt. Alte LOs aus DDR-Zeiten müssen durch moderne Mannschaftstransportwagen ersetzt werden.

Nicht nur in die Technik, auch in die Gerätehäuser soll investiert werden. In Buckow zum Beispiel wird eine neue Fahrzeughalle gebaut. „Wo es möglich ist werden wir natürlich Fördermittel beantragen. Ziel ist es jede Feuerwehr zu erhalten“, macht der Bürgermeister deutlich, der selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Großwudicke ist.

Von Christin Schmidt

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