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Havelland Noch immer kein Käufer für PreJu-Villa am See
Lokales Havelland Noch immer kein Käufer für PreJu-Villa am See
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14:12 20.03.2018
Die Villa, in der sich der Jugendclub PreJu befindet, ist noch zu haben. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

Es wird noch eine dritte Runde geben, in der die Stadt Premnitz ihre Villa am See zum Verkauf anbietet. Der erste Anlauf Ende 2016 und der zweite Versuch im Sommer 2017 haben nicht zum gewünschten Ergebnis geführt.

Dreh- und Angelpunkt ist der Preis, der durch einen gutachterlich festgesetzten Verkehrswert ermittelt worden ist. Er liegt bei 240 000 Euro, so viel hat bislang kein Interessent geboten.

Nutzer der Villa ist der Jugendclub PreJu

Nutzer der Villa ist schon seit vielen Jahren der Jugendclub PreJu. Wird das Gebäude verkauft, muss der Club ausziehen. In diesem Jahr soll der Saalbereich des Kulturhauses Liebigstraße für die Zwecke von PreJu umgebaut werden.

In einer Informationsvorlage für die Stadtverordneten hat die Verwaltung mitgeteilt, dass bislang drei Kaufangebote für Grundstück und Villa eingegangen sind. Zuerst sei ein „sozial-medizinisches Nutzungskonzept“ eingereicht worden. Demnach soll das Gebäude im Erdgeschoss zwei Ferienwohnungen für Familien mit Kindern im Wachkoma, eine Naturheilpraxis und einen Mehrzweckraum erhalten. Ober- und Dachgeschoss wolle der Anbieter selbst bewohnen.

Bis zum Bieterschluss war kein gültiges Angebot eingegangen

Weil hier der angebotene Kaufpreis die gewünschten 240 000 Euro nicht erreicht hat, ist die Immobilie öffentlich zum Verkauf ausgeschrieben worden. Bis zum Bieterschluss am 16. September 2017 sei kein gültiges Angebot eingegangen. Danach hat die Stadt Premnitz bis Ende Dezember 2017 die Verkaufsanzeige in verschiedenen Medien veröffentlicht. Im November 2017 war der Verwaltung ein zweites Nutzungskonzept vorgelegt worden. Danach sollen im Erdgeschoss Gewerberäume und im Obergeschoss Wohnraum zum Vermieten geschaffen werden. Auf der Freifläche soll ein Mehrzweckgebäude errichtet werden.

In diesem Jahr ging ein drittes Angebot ein, in dem keine Nutzungsvorstellungen genannt worden sind.

Derzeit liegen also drei Angebote vor, in denen Preise von 150 000, 220 000 und 189 000 Euro in Aussicht gestellt sind. Einen Verkauf unter Verkehrswert zieht die Verwaltung derzeit nicht in Betracht. Die Stadtverordneten teilen diese Auffassung.

Von Bernd Geske

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